Frau rettete sich mit Sprung - 19-jährige Raserin flüchtet durch drei Kantone vor Polizei
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Frau rettete sich mit Sprung19-jährige Raserin flüchtet durch drei Kantone vor Polizei

Am Sonntagabend flüchtete eine Lenkerin mit mehrfacher Geschwindigkeitsüberschreitung aus einer Verkehrskontrolle und wurde festgenommen. Die Polizei sucht Zeugen.

von
Astrid Winiker
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Die Fluchtroute der jungen Raserin: Mehr als 40 Kilometer von Ebikon LU nach Steinen SZ. Sie fuhr so: A14 – Verzweigung Rütihof – A4 Richtung Küssnacht – Ausfahrt Goldau – Gotthardstrasse Richtung oberarth – Bergstrasse – Goldauerstrasse – Bahnhofstrasse – Anhalten in Steinen in Mühlegasse.

Die Fluchtroute der jungen Raserin: Mehr als 40 Kilometer von Ebikon LU nach Steinen SZ. Sie fuhr so: A14 – Verzweigung Rütihof – A4 Richtung Küssnacht – Ausfahrt Goldau – Gotthardstrasse Richtung oberarth – Bergstrasse – Goldauerstrasse – Bahnhofstrasse – Anhalten in Steinen in Mühlegasse.

Screenshot Google Maps
In Steinen fuhr sie in eine Sackgasse, dort konnte sie verhaftet werden.

In Steinen fuhr sie in eine Sackgasse, dort konnte sie verhaftet werden.

Google Map

Darum gehts

  • Am Sonntagabend flüchtete eine Lenkerin aus einer Verkehrskontrolle.

  • Dabei überschritt sie mehrfach die signalisierte Höchstgeschwindigkeit.

  • Die Polizei konnte sie in einer Sackgasse festnehmen.

  • Nun werden Zeugen gesucht.

Eine 19-Jährige wurde von einer Patrouille der Luzerner Polizei beobachtet, wie sie am Sonntag in Ebikon während des Autofahrens ihr Mobiltelefon bediente, teilte die Luzerner Staatsanwaltschaft am Dienstag mit . Die Fahrerin wurde zum Anhalten aufgefordert. Doch das tat die Schweizerin nicht. «Die Lenkerin beschleunigte ihr Auto und flüchtete über die A14 in Richtung Zug und danach über die A4 in Richtung Schwyz», teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Auf der Autobahn fuhr die Frau im Baustellenbereich (signalisiert 80 km/h) mit mindestens 160 km/h, heisst es weiter. Auf der Flucht kam es gemäss Mitteilung mehrfach - auch innerorts - zu massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen. «Zwischen Goldau und Steinen überfuhr sie mehrmals die Sicherheitslinien und gefährdete damit andere Verkehrsteilnehmer. In Steinen fuhr die Frau in eine Sackgasse und konnte angehalten und festgenommen werden.» Ein Drogenschnelltest reagierte positiv. Die Frau wurde vor Ort festgenommen.

Frau musste sich mit Sprung zur Seite vor Fluchtauto retten

Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen. Das Auto wurde von der Polizei sichergestellt. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen zu folgenden Vorfällen:

Auf der A14 kam es beinahe zu einer Kollision mit einem vorausfahrenden Auto (VW Golf, grau) und einem Töfffahrer, weil die Autofahrerin den nötigen Abstand nicht eingehalten hat. Die Luzerner Polizei sucht den betroffenen Autofahrer und auch den Motorradfahrer als Zeugen.

Auf der Bergstrasse in Goldau (Fahrrichtung Steinen) überfuhr die 19-Jährige die Sicherheitslinie und es kam beinahe zu einer Kollision mit einem korrekt entgegenkommenden Auto (Opel Insigna OPC mit ZH-Kontrollschild). Die Luzerner Polizei sucht den betroffenen Autofahrer als Auskunftsperson.

In Steinen musste eine Fussgängerin zur Seite in Sicherheit springen, weil die Frau ungebremst in die Herrengasse fuhr. Die Luzerner Polizei sucht die betroffene Fussgängerin als Auskunftsperson.

Wer etwas gesehen hat, soll sich an die Polizei wenden unter der Telefonnummer 041 248 81 17.

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