19-Jähriger bei «Gips-Test» fast erstochen
Aktualisiert

19-Jähriger bei «Gips-Test» fast erstochen

Eine Blödelei unter jungen Männern hat im österreichischen Dornbirn einem 19-Jährigen fast das Leben gekostet. Auslöser der Tragödie war der sogenannte «Gips-Test».

Beim Testen seines Oberkörper-Gipspanzers stach ihm ein Mitbewohner ein Küchenmesser in den Bauch.

Nach einer Notoperation sei der junge Mann ausser Lebensgefahr, teilte die Polizei am Samstag mit. Der 19-Jährige trug wegen einer Brustwirbelverletzung einen Oberkörpergips. Um zu demonstrieren, wie stabil die Panzerung ist, stach zunächst der junge Mann selbst mit einem Küchenmesser in den Gips.

Danach wollte ein 27-jähriger Mitbewohner die «Messer-Probe» machen. Dabei traf er jedoch nicht den Gips, sondern versehentlich eine Aussparung am Bauch. Die Klinge drang etwa zehn Zentimeter in den Oberbauch des 19-Jährigen.

(sda)

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