Fifa-Statistik: 2,3 Verletzungen im Schnitt
Aktualisiert

Fifa-Statistik2,3 Verletzungen im Schnitt

Frei und Behrami hatten sich vor der WM Blessuren zugezogen, Senderos im ersten Spiel. Pech? Zufall? Nein, statistischer Regelfall, sagt die Fifa.

von
Sandro Compagno
Südafrika
Verletzte Spieler wie Philippe Senderos gehören zur WM.

Verletzte Spieler wie Philippe Senderos gehören zur WM.

Natürlich war im Fall von Philippe Senderos auch Pech im Spiel. Denn die Partie war ­bereits unterbrochen, als der Verteidiger mit Teamkollege Stephan Lichtsteiner zusammenprallte und sich eine schwere Verstauchung des rechten Fussgelenks zuzog.

Nach Alex Frei (Knöchel) und Valon Behrami (Zerrung) ist Senderos somit der dritte Schweizer, der sich in den letzten zwei Wochen eine Blessur zugezogen hat, die ihn zu einer Pause zwingt. Der Welt-Fussballverband Fifa hat vor vier Jahren an der WM in Deutschland mitgezählt und kommt auf eine bemerkenswerte Zahl: «Während der Fifa-Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006 wurden durchschnittlich 2,3 Verletzungen pro Spiel gemeldet.» Die häufigsten Probleme sind laut Fifa: «Muskelverletzungen und Verstauchungen des Fussgelenks, Überlastungsverletzungen und Knieverletzungen.»

2,3 Verletzungen auf 22 Spieler – das bedeutet, dass die Chance, mit kurzfristigen Folgeschäden aus einer WM-Partie zu gehen, bei rund zehn Prozent liegt. Die Frage ist also nicht, ob sich am Montag ­gegen Chile wieder ein Schweizer Spieler verletzt. Die Frage ist: Wer?

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