«Man of Steel»: 2 Billionen Dollar Schaden - 129 000 Tote
Aktualisiert

«Man of Steel»2 Billionen Dollar Schaden - 129 000 Tote

Am ersten Wochenende hat die neuste «Superman»-Folge «Man of Steel» über 123 Millionen Dollar eingespielt. Ein Statistiker hat nun kalkuliert, was die Schlacht in der Realität für Schäden anrichten würde.

von
kis

Ganze Strassenblocks explodieren, die Fassaden von Wolkenkratzern bersten als wären sie aus Porzellan und Stahlträger schmelzen zu einem möderisch heissen Strom aus flüssigem Metall. Bei den Schlachten in der Superman-Neuauflage «Man of Steel» wurde mit der ganz grossen Kelle angerührt. Die Stadt Metropolis, welche offensichtlich auf New York City basiert, liegt in Schutt und Asche.

Was Cineasten begeistert, würde im realen Leben der wohl schlimmsten Katastrophe gleichen, welche der Welt je widerfahren ist. Für den US-Blog «buzzfeed.com» hat Krisenexperte Charles Watson eine umfassende Analyse erstellt. Der renommierte Wissenschaftler hatte bereits vergleichbare Untersuchungen nach den Terror-Anschlägen auf das World Trade Center in New York geleitet.

129 000 Tote - 1 Million Verletzte

Die Ergebnisse der statistischen Hochrechnungen lassen einem das Blut in den Adern gefrieren. Die Kalkulation von Watson kommt auf über 129 000 Tote und 250 000 Vermisste – von denen ein Grossteil ebenfalls nur noch tot geborgen werden könnte. Knapp eine Million Menschen würde beim Horror-Szenario verletzt werden. Auch die monetären Folgen der Verwüstung wären mehr als verheerend.

Watson rechnet mit direkten Kosten von rund 700 Milliarden und schätzt die gesamten Folgekosten auf astronomische 2 Billionen Dollar. Zum Vergleich: Die Flugzeug-Anschläge auf die Twin Towers verursachten Kosten von rund 55 Milliarden Dollar.

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