11.05.2017 05:46

Erste Bricklive 2 Millionen Klötzli zum Austoben für Lego-Freaks

Die Bricklive ist die grösste Lego-Veranstaltung der Welt. Sie eröffnet parallel zur Muba am Freitag. Zwei Millionen Bauklötze warten auf grosse und kleine Fans.

von
stv

Für die diesjährige Muba sind heute über zwei Millionen Legosteine angeliefert worden. Skulpturen und Pools voller Lego – Die Plastik-Klötze sind nach wie vor der Renner.

Der unverkennbare Klang des Durchwühlen einer Lego-Kiste erfüllte am Mittwochmorgen die Halle 1 der Messe Basel: Über zwei Millionen Steine wurden im Verlaufe des Tages für die Bricklive-Show angeliefert.

Über 100 Helfer eilten durch die Halle und bauten Skulpturen aus tausenden Teilchen auf. Unter anderem konstruierten sie ein riesiges Mammut aus rund 40'000 Legosteinen zum Thema «Ice Age». Während des Events können sich Fans der dänischen Bauklötze vom 12. bis 21. Mai auf 15'000 Quadratmetern ganz ihrer Leidenschaft hingeben. Ob Bastler oder Sammler, alle sollen bei der Veranstaltung selbst Hand anlegen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Riesige Becken voll mit Legosteinen

«Besucher haben an der Brick-Live Ausstellung die Möglichkeit, in verschiedene Themenwelten einzutauchen», sagt Theresia Saner, Projektleiterin der Ausstellung. «Es gibt beispielsweise einen Race Track, wo man selbstgebaute Lego-Fahrzeuge testen und über Schanzen springen lassen kann.» Im Bereich Architektur lassen sich historische Gebäude nachbauen.

Für den Fun-Faktor sorgen sogenannte Brick Pits– riesige Becken gefüllt mit Legosteinen. In diese können Klein und Gross eintauchen und sich beim Bauen austoben. Das Highlight für eingefleischte Lego-Fans wird die Fanzone sein: Dort können Interessierte an einem grossen Werk arbeiten und mithelfen, ein riesiges Mosaikbild oder die Schweizer Landkarte aufzubauen.

Der leidenschaftliche Sammler Andreas Kunz wird auch mithelfen. «Ich habe meine erste Schachtel Lego als Kind zu Weihnachten bekommen und bin seither am Sammeln und Bauen», erklärt der 32-jährige Hochbauzeichner. «Durch diese Faszination bin ich auch zu meinem Beruf gekommen.»

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