Basel: 20 Fotos veröffentlicht – 5 Chaoten identifiziert
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Basel20 Fotos veröffentlicht – 5 Chaoten identifiziert

Nachdem die Staatsanwaltschaft 20 Demonstranten mithilfe von unverpixelten Bildern gesucht hat, konnte sie fünf Personen ermitteln. Drei meldeten sich selbst, zwei wurden erkannt.

von
jd
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Am 24. November 2019 um 14 Uhr wollten Rechtsradikale um die Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) auf dem Basler Messeplatz gegen den UN-Migrationspakt demonstrieren. Bereits um 13 Uhr begann aber ein zahlenmässig überlegener Auflauf von Gegendemonstranten.

Am 24. November 2019 um 14 Uhr wollten Rechtsradikale um die Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) auf dem Basler Messeplatz gegen den UN-Migrationspakt demonstrieren. Bereits um 13 Uhr begann aber ein zahlenmässig überlegener Auflauf von Gegendemonstranten.

20 Minuten/las
Die Gegendemonstration eskalierte.

Die Gegendemonstration eskalierte.

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Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen den Gegendemonstranten und der Polizei.

Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen den Gegendemonstranten und der Polizei.

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Anfang November hatte die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt nach Ausschreitungen im Rahmen einer bewilligten rechtsextremen Demonstration vom 24. November 2018, zensierte Bilder von gesuchten Personen publiziert und mit einer Veröffentlichung von Klarbildern gedroht, sollten sie sich nicht stellen. Keine der gesuchten Personen meldete sich freiwillig. Ende November hat sie diese Drohung wahrgemacht und die Fotos der 20 mutmasslichen Demonstranten zu Fahndungszwecken veröffentlicht.

Fotos entfernt

Gestützt auf dieses Dreistufenmodell wurden bis heute fünf Personen ermittelt, wie die Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung vom Montagmorgen schreibt. Drei meldeten sich selbst, zwei weitere Personen konnten aufgrund von Hinweisen Dritter identifiziert werden, wie der Mitteilung zu entnehmen war. Weitere Hinweise sind nach wie vor in Abklärung. Die Fahndung nach der gesuchten mutmasslichen Täterschaft wird weitergeführt.

Hingegen wird die Öffentlichkeitsfahndung aufgehoben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilt. Die Fotos der gesuchten Personen wurden in der entsprechenden Medienmitteilung auf der Homepage der Staatsanwaltschaft entfernt.

35 Erwachsene und zwei Jugendliche konnten bisher identifiziert werden, so die Staatsanwaltschaft. Die Personen wurden wegen Verdachts des Angriffs, des Landfriedensbruchs, der Körperverletzung, der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, der Nötigung sowie der Störung des öffentlichen Verkehrs gesucht.

Nach der Demonstration war es zu Razzien und Festnahmen gekommen.

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