Food Waste, Foto-Tricks und besseres Essen: 20 Fragen an eine Foodstylistin
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Food Waste, Foto-Tricks und besseres Essen20 Fragen an eine Foodstylistin

In der neuen Folge «Unchained» nimmt Podcast-Host Andrea die Basler Foodstylistin und Kochbuchautorin Claudia Schilling in die Mangel.

von
Melanie Biedermann
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Die Baslerin Claudia Schilling arbeitet als Foodstylistin und -fotografin für Firmen wie Betty Bossi, Fooby und Dr. Oetker.

Die Baslerin Claudia Schilling arbeitet als Foodstylistin und -fotografin für Firmen wie Betty Bossi, Fooby und Dr. Oetker.

Claudia Schilling
Aber was beinhaltet ihr Job eigentlich? Essen schön herrichten sei ein wesentlicher Teil, erklärt die Expertin im 20-Minuten-Podcast «Unchained». 

Aber was beinhaltet ihr Job eigentlich? Essen schön herrichten sei ein wesentlicher Teil, erklärt die Expertin im 20-Minuten-Podcast «Unchained».

Claudia Schilling
Im Podcast erklärt Schilling auch, warum ein ansprechendes Rezept-Foto für Neu- und Amateur-Köchinnen und -Köche wichtig ist.

Im Podcast erklärt Schilling auch, warum ein ansprechendes Rezept-Foto für Neu- und Amateur-Köchinnen und -Köche wichtig ist.

Claudia Schilling

Darum gehts

  • Der 20-Minuten-Podcast «Unchained» stellt wöchentlich einer Person mit aussergewöhnlichem Profil 20 Fragen von Podcast-Host Andrea.

  • Zuletzt war die Basler Foodstylistin, Fotografin und Kochbuchautorin Claudia Schilling zu Gast.

  • Hier gibts fünf Fragen und Antworten vorab, unten die komplette Folge im Direktstream.

Claudia, mit welchen Tricks sehen Menüs besser aus?

Matchentscheidend ist das richtige Licht, das macht etwa 90% aus. Die Kombination aus Teller, Untergrund und Essen muss auch harmonieren. Und bei Produkten wie Salat kann Nässe helfen, die Frische der Produkte zu betonen.

Was ist der anstrengendste Teil deines Jobs?

Meine Props – Unterlagen, Besteck, Teller, Servietten und so weiter – vorzubereiten, einzupacken, ins Auto zu laden, auszuladen, das Set einzurichten. Das ist jedes Mal ein bisschen so, als würde ich zügeln.

Das Auswahl der richtigen Teller und Unterlagen ist entscheidend für ein gutes Bild, meint Claudia Schilling.

Das Auswahl der richtigen Teller und Unterlagen ist entscheidend für ein gutes Bild, meint Claudia Schilling.

Claudia Schilling

Welche nicht essbaren Hilfsmittel benutzt du fürs Foodstyling?

Keine. In den USA, wo Food-Styling seinen Ursprung hat, hat man früher schon oft künstlich nachgeholfen, damit das Essen besser aussieht. Heute macht man das nur noch sehr sehr selten.

Wie viel Essen wird bei Food-Shootings eigentlich verschwendet?

Nicht viel. Entweder essen wir die Reste im Team am Set zum Lunch oder nehmen sie abends mit. Auch wenn ich für meine Kochbücher rezeptiere und mal zwölf Gerichte am Tag ausprobiere, rufe ich meine Freunde und Nachbarn an und frag, ob sie etwas wollen. Es sind eigentlich immer alle happy und nehmen gern Essen ab. Wenn ich ganz grosse Mengen habe, rufe ich auch mal gemeinnützige Organisationen wie die Schweizer Tafel an.

Erachtest du deinen Job als wertvoll?

Für mich persönlich ist er sehr wertvoll, weil ich liebe, was ich tue. Ich liebe es zu kochen, im Brocki schönem Besteck und Tellern nachzujagen und Fotos zu machen. Ich glaube für Leute, die Rezepte lesen, sind die Bilder ebenfalls wertvoll. Schöne Bilder machen Lust, Rezepte nachzukochen.

Im Podcast erklärt Claudia Schilling, wie man Foodstylist*in oder -Fotograf*in werden kann, dass die Herausforderungen ihres Schoggi-Jobs manchmal wortwörtlich Schoggi ist, und wie ihr erster Job sie an persönliche Grenzen brachte. Für die komplette Folge einfach auf E35 tippen.

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