Aktualisiert 13.01.2020 10:37

8000 Kilometer entfernt

20-Jährige rettet Gamer am anderen Ende der Welt

Ein 17-jähriger Gamer aus England hatte während eines Spiels ein gesundheitliches Problem. Eine Online-Gamerin aus den USA alarmierte die Rettungskräfte.

von
fss
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Der 17-jährige Aidan Jackson erlitt beim Gamen einen noch nicht definierten Anfall.

Der 17-jährige Aidan Jackson erlitt beim Gamen einen noch nicht definierten Anfall.

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Zu seinem Glück war er gerade mit einer Gamerin aus Texas am Gamen. (Symbolbild)

Zu seinem Glück war er gerade mit einer Gamerin aus Texas am Gamen. (Symbolbild)

Ekkaphan Chimpalee
Die 20-jährige Texanerin Dia Lathora suchte die Notrufnummer von England heraus und alarmierte die Polizei.

Die 20-jährige Texanerin Dia Lathora suchte die Notrufnummer von England heraus und alarmierte die Polizei.

Screenshot BBC

Der 17-jährige Aidan Jackson aus Chester in England spielte gerade ein Videospiel mit Dia Lathora, einer 20-jährigen Gamerin aus den USA, als er anfing, sich unwohl zu fühlen. Die beiden unterhielten sich jedoch weiter über ein Headset.

Wie Lathora gegenüber «BBC» sagt, antwortete Jackson plötzlich nicht mehr. Die Texanerin machte sich Sorgen. «Ich hörte, was ich nur als Anfall beschreiben konnte», so die 20-Jährige. Sofort begann sie mit der Suche der Notrufnummern in Grossbritannien und alarmierte die Polizei.

Im Notruf sagt die Gamerin: «Hi, ich rufe aus den USA an, ich telefoniere gerade mit meinem Freund. Er hatte einen Anfall und er reagiert nicht mehr.» Da sie die Adresse von Jackson wusste, fuhren schnell Rettungskräfte nach Chester.

Ärzte klären Grund für Anfall ab

Die Eltern von Jackson waren überrascht, als die Polizisten vor dem Haus auftauchten. «Die Polizisten sagten mir, dass sie einen Notruf aus den USA erhalten hatten und ein nicht ansprechbarer Mann im Haus sein soll», so Jacksons Mutter. Als die Mutter nach dem 17-Jährigen sehen wollte, fand sie ihn extrem desorientiert im Zimmer vor. Er wurde ins Spital gebracht.

Noch ist unklar, was für eine Art Anfall der Teenager hatte. Die Abklärungen sind im Gang. Die Familie ist der Gamer-Freundin ihres Sohnes sehr dankbar. Die Mutter: «Für das, was Dia für uns getan hat, sind wir sehr froh. Es war erstaunlich, dass sie es schaffte, von so weit weg Hilfe zu organisieren.»

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