Dominic Täubert: 20-Jähriger kandidiert für den Bundesrat
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Dominic Täubert20-Jähriger kandidiert für den Bundesrat

«Um alle Altersgruppen zu vertreten»: Das Jugendparlament des Kantons Zürich schickt ihren Präsidenten Dominic Täubert (20) ins Rennen um einen Bundesratssitz.

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rab
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Dominic Täubert ist Präsident des Jugendparlaments des Kantons Zürich und seit dem Gründungsjahr 2015 im Jugendparlament aktiv sowie seit 2016 im Vorstand. Nun kandidiert der 20-Jährige für den Bundesrat.

Dominic Täubert ist Präsident des Jugendparlaments des Kantons Zürich und seit dem Gründungsjahr 2015 im Jugendparlament aktiv sowie seit 2016 im Vorstand. Nun kandidiert der 20-Jährige für den Bundesrat.

Jugendparlament Kanton Zürich
Ausserhalb des Jugendparlaments engagiert sich der Pfäffiker in der Evangelischen Volkspartei EVP, wobei er die junge EVP Kanton Zürich als Präsident leitet.

Ausserhalb des Jugendparlaments engagiert sich der Pfäffiker in der Evangelischen Volkspartei EVP, wobei er die junge EVP Kanton Zürich als Präsident leitet.

Jugendparlament Zürich
Er studiert Soziologie mit Nebenfach Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich.

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Jugendparlament Kanton Zürich

Am 5. Dezember wird über die Nachfolge der Bundesräte Johann Schneider-Ammann und Doris Leuthard entschieden. Das

Jugendparlament des Kantons Zürich hat nun ihren Präsidenten Dominic Täubert offiziell für die Kandidatur für einen der beiden Sitze nominiert. Der 20-Jährige ist überzeugt: «Unsere Generation darf nicht unterschätzt werden. Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und zu nachhaltigen Lösungen beizutragen – ob in einem Jugendrat, im Gemeindeparlament oder im Bundesrat.»

Wie das Jugendparlament des Kantons Zürich in einer Medienmitteilung schreibt, seien unter 30-Jährige in Parlament und Behörden noch immer eine Seltenheit. Die junge Bevölkerungsgruppe sei in der Politik stark untervertreten und das, obwohl die heutigen Entscheidungen ganz besonders die kommenden Generationen betreffen würden. Dies soll sich mit der Wahl ihres Präsidenten in den Bundesrat – so unwahrscheinlich sie auch sein mag – ändern.

Junge Sicht von unserer Generation besonders gefragt

Fakt ist: Noch nie wurde eine Person unter 30 Jahren in die Schweizer Regierung gewählt. «Warum denn nicht? Die Vertretung der Altersgruppen sollte auch berücksichtigt werden, wie die Geschlechter, Sprachregionen und politischen Lager. Oft macht das Alter einen grösseren Unterschied als andere Kriterien», argumentiert Täubert. «Für grosse bevorstehende Herausforderungen wie den Klimawandel, die Digitalisierung und die Globalisierung ist die langfristige und junge Sicht von unserer Generation ganz besonders gefragt.»

Mit der Nomination Täuberts möchte der Vorstand des Jugendparlaments Kanton Zürich ein Zeichen für die Wichtigkeit von jungen Menschen, die sich in Jugendparlamenten und Jungparteien politisch engagieren, setzen.

Zukunftsgerechte Lösungen

In der Schweiz gibt es rund 70 Jugendparlamente und Jugendräte, in denen sich junge Menschen ins politische und gesellschaftliche Leben aktiv einbringen, «damit die untervertretene Bevölkerungsgruppe dennoch mitsprechen kann», heisst es in der Mitteilung weiter.

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