Aktualisiert 03.11.2014 12:33

Erlen TG20-Jähriger rast mit 113 km/h an Schulhaus vorbei

Die Thurgauer Polizei hat zwei Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, die innerorts doppelt so schnell unterwegs waren wie erlaubt.

Die beiden Mazedonier passierten am Sonntag kurz vor 13 Uhr unmittelbar hintereinander das Radarmessgerät auf der Höhe des Schulhauses Erlen in Richtung Riedt. Laut Polizei waren zur fraglichen Zeit Kinder auf dem Schulhausplatz am Spielen.

Der 20-jährige Lenker des einen Autos wurde mit 113 km/h gemessen – in einer 50er-Zone. Nach Abzug der Sicherheitsmarge hatte er die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um nicht weniger als 57 km/h überschritten: Das entspricht laut der Kantonspolizei Thurgau einem Raserdelikt.

Das Auto des 20-Jährigen, ein VW Golf, wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bischofszell sichergestellt, der auf Probe ausgestellte Fahrausweis eingezogen.

Die Geschwindigkeit des anderen Lenkers betrug 104 km/h, was nach Abzug der Sicherheitsmarge eine Übertretung von 48 km/h ergibt. Der 31-Jährige musste seinen Fahrausweis ebenfalls abgeben.

Die Geschwindigkeitsmessung beim Schulhaus dauerte rund zweieinhalb Stunden. In dieser Zeit wurden knapp 200 Lenkerinnen und Lenker mit teils massiv übersetzten Geschwindigkeiten erfasst. Das entspricht einer Quote von über 20 Prozent aller Fahrzeuge, was laut Polizeisprecher Daniel Meili «einen ausserordentlich hohen Wert darstellt». (20 Minuten)

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