Aktualisiert 15.03.2011 00:36

WEMF-Zahlen20 Minuten, die Zeitung der Chefs

«Hervorragend gemacht.» «Trifft immer den Kern des Themas.» «Zeigt, was die Schweiz bewegt.» So und ähnlich urteilen Schweizer Leader über 20 Minuten.

Und ihr Urteil kommt nicht von ungefähr: Denn zum zweiten Mal in Folge belegt die MA-Leader-Studie der WEMF (AG für Werbe­medienforschung), dass 20 Minuten bei Schweizer Führungskräften die mit Abstand meist­gelesene Tageszeitung der Schweiz ist. Bei den Wochen- und Monats­titeln schwingen «SonntagsZeitung», «Das Magazin» oder «NZZ Folio» obenaus.

In der Definition der WEMF ist ein «Leader», wer im Jahr mehr als 100 000 Franken verdient und eine Kaderstelle innehat. Bei den insgesamt 233 000 Führungskräften in der Deutschschweiz weist 20 Minuten laut WEMF aktuell eine Reichweite von 34,9 Prozent auf. Jeder dritte Chef liest also 20 Minuten – das sind 81 000 in absoluten Zahlen.

Ansonsten bleibt das Ran­king ähnlich wie bei der letzten Befragung vor zwei Jahren – ausser dass 20 Minuten die Abstände auf die direkten Verfolger noch vergrössert hat. So kommt der Tagi bei den Leadern auf eine Reichweite von 29,5% (2009 waren es noch 31%) und die NZZ auf 23,4% (2009: 27,5%). 20 Minuten erreicht sogar mehr Leader als klassische Finanztitel wie die «Bilanz» (16,9%) oder die «Handelszeitung» (14,6%) – und das nicht nur in der Deutsch-, sondern auch in der Westschweiz. «Das ist ein Kompliment der Elite in diesem Land, über das wir uns sehr freuen», so 20-Mi­nuten-Geschäftsführer Marcel Kohler. (20 Minuten)

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