International Women in Film Festival - 20 Minuten-Dokfilm gewinnt kanadische Filmpreise 
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International Women in Film Festival20 Minuten-Dokfilm gewinnt kanadische Filmpreise 

Der Dokumentarfilm «Do You Remember Me?» von 20 Minuten gewinnt die Auszeichnungen für «Best Documentary» sowie «Best Cinematography» des 17. International Women in Film Festivals von Vancouver. 

von
20 Minuten
AB 31. MÄRZ IM KINO in Zürich, Luzern, Basel und St. Gallen.

Darum gehts

Der Dokumentarfilm «Do You Remember Me?» von 20 Minuten räumt beim Vancouver International Women in Film Festivals VIWFF gleich zwei Preise ab. Der Film wurde mit den Awards in den Kategorien «Best Documentary» und «Best Cinematography» ausgezeichnet. «Ich gratuliere den Filmemachern und Filmemacherinnen zu diesem starken Film, der mich zu Tränen gerührt hat», sagt die Festivaldirektorin Anaïsa Visser. Das VIWFF, das zum 17. Mal in Folge stattfand, zeigte während einer Woche 33 Filme verschiedener Gattungen aus 14 Ländern. Das Festival hat sich zum Ziel gesetzt, Geschlechtergleichstellung in der Filmindustrie zu fördern. 

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Der Dokumentarfilm «Do You Remember Me?» gewinnt den Award in der Kategorie «Best Documentary» …

Der Dokumentarfilm «Do You Remember Me?» gewinnt den Award in der Kategorie «Best Documentary» …

VIWFF
… sowie in der Kategorie «Best Cinematography».

… sowie in der Kategorie «Best Cinematography».

VIWFF

«Do You Remember Me?» dokumentiert die Geschichte von Sara Aduse, die als siebenjähriges Mädchen in Äthiopien beschnitten wurde. Als junge Erwachsene beschliesst die Zürcherin, ihre Beschneiderin aufzusuchen, um ihren inneren Frieden zu finden. Neben der Protagonistin kommen im Film auch Menschenrechtsexperten und -expertinnen zu Wort, die das Thema Mädchenbeschneidung kulturell, historisch und politisch einordnen. Désirée Pomper, Co-Produzentin und stv. Chefredaktorin bei 20 Minuten, sagt: «Meine Co-Produzentin Helena Müller und ich freuen uns sehr über den Award. Er bestätigt uns erneut, wie wichtig es ist, Saras Geschichte zu erzählen.»

Das Erstlingswerk wurde im Januar von den Solothurner Filmtagen für den Preis Opera Prima nominiert. Zudem wurde der Film für die Impact Days des Filmfestivals und Forum für Menschenrechte FIFDH in Genf selektioniert, sowie vom Berlin Indie Film Festival, sowie dem Socially Relevant Film Festival New York nominiert. Aufgrund seines aufklärerischen Charakters wird der Film offiziell von den Hilfsorganisationen Unicef, Right to Play Switzerland sowie Menschen für Menschen, die in Äthiopien Hilfe zur Selbsthilfe leistet, empfohlen. 

83 Minuten, d/e/f/i untertitelt, Originalsprachen: Deutsch, Englisch, Harari, Amharisch, Oromo

GALERIE

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Der Dokumentarfilm «Do You Remember Me?» handelt von Sara Aduse, die in Äthiopien ihre Beschneiderin sucht.
Der Dokumentarfilm «Do You Remember Me?» handelt von Sara Aduse, die in Äthiopien ihre Beschneiderin sucht.20min/Désirée Pomper
Das Ereignis hat die junge Zürcherin traumatisiert.
Das Ereignis hat die junge Zürcherin traumatisiert.Screenshot «Do You Remember Me?»
Viele Jahre fühlte sich Sara traurig und einsam. 
Viele Jahre fühlte sich Sara traurig und einsam. 20min/Désirée Pomper

DIE FILMCREW

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Die Filmemacher und -macherinnen Helena Müller (l), Murat Temel und Désirée Pomper mit Sara Aduse. 
Die Filmemacher und -macherinnen Helena Müller (l), Murat Temel und Désirée Pomper mit Sara Aduse. 20min/Michael Scherrer
Die 20-Minuten-Filmcrew während der Dreharbeiten in Äthiopien.
Die 20-Minuten-Filmcrew während der Dreharbeiten in Äthiopien.Murat Temel/ 20 Minuten
Désirée Pomper ist stv. Chefredaktorin bei 20 Minuten und Co-Produzentin von «Do You Remember Me?». Die Journalistin und Filmemacherin hat Internationale Beziehungen in Genf studiert.
Désirée Pomper ist stv. Chefredaktorin bei 20 Minuten und Co-Produzentin von «Do You Remember Me?». Die Journalistin und Filmemacherin hat Internationale Beziehungen in Genf studiert.20min/Michael Scherrer

AWARDS

  • Best Documentary und Best Cinematography, Vancouver International Women in Film Festival VIWFF

NOMINATIONEN

  • Nominiert für den Preis «Opera Prima» an den 57. Solothurner Filmtagen

  • Nominiert für die Impact Days des Internationalen Filmfestival und Forum für Menschenrechte FIFDH in Genf

  • Nominiert für das Socially Relevant Film Festival New York

  • Nominiert  für das Berlin Indie Film Festival in der Kategorie Best Documentary

EMPFOHLEN VON

  • Unicef Schweiz und Liechtenstein

  • Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe Switzerland

  • Right To Play Switzerland

CREDITS

  • Produktion, Drehbuch und Regie: Désirée Pomper und Helena Müller

  • Kamera: Helena Müller und Murat Temel

  • Schnitt: Helena Müller, Murat Temel und Alexandra Steck

  • Filmmusik: Marcel Vaid

  • Sound: Tonstudios Z, Tom Wenger

  • Colour Grading: Pierre Reischer

  • Subtitles: Rebecca Siegfried

  • Filmverleiher: MovieBiz Films

Das Buch hinter dem Film – Die ganze Geschichte

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