Mädchenbeschneidung: 20-Minuten-Dokfilm gewinnt Preis an New Yorker Filmfestival
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Mädchenbeschneidung20-Minuten-Dokfilm gewinnt Preis an New Yorker Filmfestival

Der Dokumentarfilm «Do You Remember Me?» von 20 Minuten gewinnt den Award für den besten Dokumentarfilm am 14. New York City International Film Festival. In diesen Kinos kannst du ihn jetzt sehen.

von
Désirée Myriam Pomper
AB 31. MÄRZ IM KINO in Zürich, Luzern, Basel und St. Gallen.

Darum gehts

Der 20-Minuten-Dokumentarfilm über Mädchenbeschneidung «Do You Remember Me?» hat am 14. New York City International Film Festival den Award für den besten Dokumentarfilm gewonnen. Der Film hat bereits zwei Preise beim International Women in Film Festival von Vancouver gewonnen und wurde für weitere Festivals in Rom, Berlin oder Solothurn nominiert. Die 20-Minuten-Filmemacher Désirée Pomper, Helena Müller und Murat Temel freuen sich darüber, dass dem Thema Mädchenbeschneidung «auch in Übersee diese Beachtung geschenkt wird».
 

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«Do You Remember Me?» gewinnt am NYCIFF 2022 den Award für den besten Dokumentarfilm.

«Do You Remember Me?» gewinnt am NYCIFF 2022 den Award für den besten Dokumentarfilm.

Zuvor gewann der Film bereits den Award in der Kategorie «Best Documentary» am International Women in Film Festival in Vancouver.

Zuvor gewann der Film bereits den Award in der Kategorie «Best Documentary» am International Women in Film Festival in Vancouver.

VIWFF
Ebenso in der Kategorie «Best Cinematography».

Ebenso in der Kategorie «Best Cinematography».

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«Do You Remember Me?» dokumentiert die Geschichte von Sara Aduse, die als siebenjähriges Mädchen in Äthiopien beschnitten wurde. Als junge Erwachsene beschliesst die Zürcherin, ihre Beschneiderin aufzusuchen, um ihren inneren Frieden zu finden. Neben der Protagonistin kommen im Film auch Menschenrechtsexperten und -expertinnen zu Wort, die das Thema Mädchenbeschneidung kulturell, historisch und politisch einordnen.

Das Erstlingswerk wurde im Januar von den Solothurner Filmtagen für den Preis Opera Prima nominiert. Zudem wurde der Film für die Impact Days des Filmfestivals und Forum für Menschenrechte FIFDH in Genf selektioniert, sowie vom Berlin Indie Film Festival, sowie dem Socially Relevant Film Festival New York und den Rome Prisma Film Awards nominiert. Aufgrund seines aufklärerischen Charakters wird der Film offiziell von den Hilfsorganisationen Unicef, Right to Play Switzerland sowie Menschen für Menschen, die in Äthiopien Hilfe zur Selbsthilfe leistet, empfohlen. 

«Do You Remember Me?» läuft in zahlreichen Schweizer Kinos, unter anderem im Kosmos in Zürich:

Fr 15.4., So 17.4. und 18.4. immer um 11.20 Uhr

83 Minuten, d/e/f/i untertitelt, Originalsprachen: Deutsch, Englisch, Harari, Amharisch, Oromo

GALERIE

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Der Dokumentarfilm «Do You Remember Me?» handelt von Sara Aduse, die in Äthiopien ihre Beschneiderin sucht.
Der Dokumentarfilm «Do You Remember Me?» handelt von Sara Aduse, die in Äthiopien ihre Beschneiderin sucht.20min/Désirée Pomper
Das Ereignis hat die junge Zürcherin traumatisiert.
Das Ereignis hat die junge Zürcherin traumatisiert.Screenshot «Do You Remember Me?»
Viele Jahre fühlte sich Sara traurig und einsam. 
Viele Jahre fühlte sich Sara traurig und einsam. 20min/Désirée Pomper

DIE FILMCREW

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Die Filmemacher und -macherinnen Helena Müller (l), Murat Temel und Désirée Pomper mit Sara Aduse. 
Die Filmemacher und -macherinnen Helena Müller (l), Murat Temel und Désirée Pomper mit Sara Aduse. 20min/Michael Scherrer
Die 20-Minuten-Filmcrew während der Dreharbeiten in Äthiopien.
Die 20-Minuten-Filmcrew während der Dreharbeiten in Äthiopien.Murat Temel/ 20 Minuten
Désirée Pomper ist stv. Chefredaktorin bei 20 Minuten und Co-Produzentin von «Do You Remember Me?». Die Journalistin und Filmemacherin hat Internationale Beziehungen in Genf studiert.
Désirée Pomper ist stv. Chefredaktorin bei 20 Minuten und Co-Produzentin von «Do You Remember Me?». Die Journalistin und Filmemacherin hat Internationale Beziehungen in Genf studiert.20min/Michael Scherrer

AWARDS

  • Best Documentary und Best Cinematography, Vancouver International Women in Film Festival VIWFF

NOMINATIONEN

  • Nominiert für den Preis «Opera Prima» an den 57. Solothurner Filmtagen

  • Nominiert für die Impact Days des Internationalen Filmfestivals und Forums für Menschenrechte FIFDH in Genf

  • Nominiert für das Socially Relevant Film Festival New York

  • Nominiert  für das Berlin Indie Film Festival in der Kategorie Best Documentary

EMPFOHLEN VON

  • Unicef Schweiz und Liechtenstein

  • Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe Switzerland

  • Right To Play Switzerland

CREDITS

  • Produktion, Drehbuch und Regie: Désirée Pomper und Helena Müller

  • Kamera: Helena Müller und Murat Temel

  • Schnitt: Helena Müller, Murat Temel und Alexandra Steck

  • Filmmusik: Marcel Vaid

  • Sound: Tonstudios Z, Tom Wenger

  • Colour Grading: Pierre Reischer

  • Subtitles: Rebecca Siegfried

  • Filmverleiher: MovieBiz Films

Das Buch hinter dem Film – Die ganze Geschichte

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