Schluhaus Moosmatt (LU): 20 Minuten jonglieren als Hausaufgabe
Aktualisiert

Schluhaus Moosmatt (LU)20 Minuten jonglieren als Hausaufgabe

Im Schulhaus Moosmatt gibts bald für 16 Klassen Jonglier-Hausaufgaben: Lehrer wollen so die Bewegung fördern. Und Krankenkassen sollen Beiträge spenden.

von
Clarissa Rohrbach

Schüler und Lehrer des Schulhauses Moosmatt wollen sich mit Jonglieren fit halten. Im Rahmen des Projekts «Jonglieren – du, ich, wir alle!!!» sollen die Kinder ab der Fasnacht täglich 20 Minuten Jonglier-Hausaufgaben machen. «Sie profitieren nicht nur körperlich, auch die Konzentrationsfähigkeit wird gestärkt», sagt Initiant Martin Graber (27), der im Moosmatt Koordinations-Stunden gibt. «Mit den Hausaufgaben und den 45 Minuten Bewegungsunterricht kommen die Schüler sogar auf mehr als die vom Bund empfohlenen 60 Minuten Bewegung pro Tag.»

Bewegungstherapeutin Heidi Odermatt findet nur lobende Worte: «Jonglieren verbindet die beiden Hirnhälften.» Bei den Kindern kommt die Idee gut an. «Es macht Spass», sagt Gemma Puente (12) aus der Klasse 6b. Laut Schulleiter Armin Brunner ist das Ziel, dass die Kinder auch in der Freizeit jonglieren. Die Materialkosten liegen bei 400 bis 500 Franken pro Klasse. «Wir haben Krankenkassen angefragt, ob sie uns unterstützen», so Brunner. Die CSS will die Anfrage prüfen; die Concordia lehnt ab: «Wir be­grüs­sen ein solches Projekt, können es aber nicht finanziell unterstützen», so Pressesprecher Mark Glutz.

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