Selbstmordattentat: 20 Polizisten bei Anschlag getötet
Aktualisiert

Selbstmordattentat20 Polizisten bei Anschlag getötet

Neue Gewalt im Irak: Bei einem Selbstmordanschlag vor einer Polizeiakademie in Bagdad wurden mindestens 20 Polizisten und Rekruten getötet.

Ein Selbstmordattentäter reisst mindesten 20 irakische Polizisten mit in den Tod.

Ein Selbstmordattentäter reisst mindesten 20 irakische Polizisten mit in den Tod.

Mindestens 20 Polizisten und Polizeirekruten sind am Sonntag in Bagdad bei einem Selbstmordanschlag getötet worden. Weitere 28 wurden verletzt.

Der Täter zündete seine Autobombe vor der Polizeiakademie im Osten der irakischen Hauptstadt, als zahlreiche Rekruten gerade das gesicherte Gebäude verliessen, wie die Polizei mitteilte. Sie hatten gerade einen zweiwöchigen Ausbildungskurs absolviert.

Drei umliegende Spitäler bestätigten die Zahl der Toten und Verletzten. Die irakischen Sicherheitskräfte sind häufig Ziel von Anschlägen Aufständischer.

Markenzeichen von Al-Kaida

Selbstmordanschläge gelten als Markenzeichen des Terrornetzwerks Al-Kaida, das nach Einschätzung irakischer und US- Regierungsvertreter im Irak noch immer eine bedeutende Bedrohung darstellt.

Es handelte sich um das blutigste Attentat seit dem 27. Januar, bei dem in Bagdad 31 Menschen ums Leben gekommen waren. Trotz eines Rückgangs der Gewalt in den vergangenen Jahren kommt es im Irak immer wieder zu schweren Anschlägen.

Seit dem Abzug der letzten US-Soldaten aus dem Irak Mitte Dezember hat die Zahl der Anschläge auf Schiiten zugenommen. Bei Gewalttaten starben seit Jahresbeginn mehr als 200 Menschen.

(Quelle: YouTube/AP)

(sda)

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