Aktualisiert 07.01.2020 15:18

Hundwil AR

200 Schweine mussten wegen Defekt sterben

Bei einem Brand in Hundwil AR sind im Dezember 200 Schweine ums Leben gekommen. Nun konnte die Brandursache geklärt werden.

von
20M
1 / 16
In Hundwil AR hat es in der Nacht auf Samstag (14. Dezember 209) in einem Stall mit angebautem Wohnhaus gebrannt.

In Hundwil AR hat es in der Nacht auf Samstag (14. Dezember 209) in einem Stall mit angebautem Wohnhaus gebrannt.

Vom Gebäude sind am Tag danach nur noch die Trümmer übrig.

Vom Gebäude sind am Tag danach nur noch die Trümmer übrig.

maw
Im Stall befanden sich 200 Schweine, die alle in den Flammen umkamen.

Im Stall befanden sich 200 Schweine, die alle in den Flammen umkamen.

maw

Bei dem Brand in einem Wohnhaus mit angebautem Stall sind Mitte Dezember in Hundwil AR 200 Schweine in den Flammen ums Leben gekommen.

Vom Gebäude sind nur noch die Trümmer zu sehen. (Video: maw)

In der Zwischenzeit konnte die Brandursache durch den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden geklärt werden, wie es am Dienstag in einer Mitteilung heisst. Die beigezogenen Spezialisten stellten fest, dass der Brand im Bereich des Elektroverteilerkastens im Eingangsbereich des Wohnhauses ausgebrochen war und auf einen Defekt an der Elektroinstallation zurückgeführt werden kann.

Trauer um die Tiere

Bemerkt wurde der Brand damals von der 85-jährigen Hauseigentümerin. Sie wohnte im angebauten Wohnhaus und roch den Rauch. Sie konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und die Familie warnen.

Bruno Knöpfel, der Sohn der 85-Jährigen, sagte damals zu 20 Minuten: «Als Landwirt sind einem die Tiere natürlich sehr wichtig und man will nur das Beste für sie.» Umso mehr schmerze es ihn, dass er den Tieren nicht zu Hilfe kommen und sie retten konnte.

Auch seine Mutter habe vieles verloren. Fast nichts wurde von den Flammen verschont. Der entstandene Sachschaden dürfte sich laut Polizei auf mehrere hunderttausend Franken belaufen.

Spendenaufruf für den Brandfall

Die Gemeinde Hundwil hat beschlossen, die Betroffenen des Brandes zu unterstützen und ein Spendenkonto einzurichten. Spenden können mit dem Vermerk "Brandfall Gaisfeld", auf das Konto CH10 0900 0000 9000 0282 6, lautend auf Gemeinde Hundwil, einbezahlt werden.

Als erste Soforthilfe sind bereits Geldspenden, Kleidung und Hygieneartikel bei der Gemeinde eingegangen.

Fehler gefunden?Jetzt melden.