Aktualisiert 19.10.2004 07:58

2004 bereits 327 Asylbewerber aus Basel-Stadt ausgegrenzt

Im laufenden Jahr haben die Basler Behörden bereits 327 Asylbewerbern untersagt, sich auf dem Gebiet des Stadtkantons aufzuhalten.

Von Januar bis Oktober 2004 sind damit schon zwei Personen mehr von dieser Massnahme betroffen als im ganzen Jahr 2003.

Von den 327 von einer Ausgrenzung betroffenen Asylbewerbern kamen fast die Hälfte aus den Kantonen Aargau und Zürich und rund ein Viertel aus Asylunterkünften im Baselbiet, wie die Basler Polizei am Dienstag mitteilte. 113 Personen hatten eine frühere Ausgrenzung missachtet. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Eine Ausgrenzung kann gegen Ausländer ohne Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung ausgesprochen werden, welche die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden. Dabei genügt bereits etwa der begründete Verdacht auf Drogenhandel.

(sda)

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