Streaming dominiert: 2019 streamte jede Person in der Schweiz 1400 Songs
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Streaming dominiert2019 streamte jede Person in der Schweiz 1400 Songs

Der Verband der Schweizer Musiklabels IFPI hat die Zahlen zum Musikjahr 2019 veröffentlicht. Wir ziehen für dich die wichtigsten und spannendsten Erkenntnisse aus der trockenen Statistik.

von
zen
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So wird in der Schweiz mittlerweile hauptsächlich Sound konsumiert: Audio- und Videostreaming haben 2019 satte 68 Prozent des hiesigen Musikmarktes ausgemacht.

So wird in der Schweiz mittlerweile hauptsächlich Sound konsumiert: Audio- und Videostreaming haben 2019 satte 68 Prozent des hiesigen Musikmarktes ausgemacht.

Unsplash/Wesley Tingey
Was 2019 auf dem Schweizer Musikmarkt sonst noch los war, erfährst du auf den folgenden Slides: Das waren die Top-10-Singles und Alben des gesamten letzten Jahres. Platz 10 bei den Singles: DSDS-Gewinner und ESC-Hype Luca Hänni mit «She Got Me».

Was 2019 auf dem Schweizer Musikmarkt sonst noch los war, erfährst du auf den folgenden Slides: Das waren die Top-10-Singles und Alben des gesamten letzten Jahres. Platz 10 bei den Singles: DSDS-Gewinner und ESC-Hype Luca Hänni mit «She Got Me».

Instagram/lucahaenni1
Daddy Yankee (auf dem Bild) und Snow (nicht auf dem Bild) schaffen es mit «Con calma» auf Rang 9.

Daddy Yankee (auf dem Bild) und Snow (nicht auf dem Bild) schaffen es mit «Con calma» auf Rang 9.

epa/Thais Llorca

Jeder Schweizer hat letztes Jahr 1400 Songs gestreamt

Der digitale Musikmarkt boomt. Grund dafür ist der Erfolg der Streamingdienste. So wurde vergangenes Jahr in der Schweiz ganze 12 Milliarden Mal gestreamt.

Das heisst: Jede in der Schweiz wohnhafte Person hat sich 2019 durchschnittlich über 1400-mal auf Streaming-Plattformen wie Spotify einen Song angehört (also wenn jede Schweizerin und jeder Schweizer Musik streamen würde – was ja nicht der Fall ist).

Während die Umsätze aus dem Download-Geschäft wie schon die Jahre zuvor gesunken sind, haben jene aus Audio- und Videostreaming um 26 Prozent zugenommen. Sie machen nun 68 Prozent des Schweizer Musikmarktes aus – fast doppelt soviel wie die Downloads in ihrem Rekordjahr 2012.

Streaming macht es den hiesigen Musikern schwer

Obwohl der Schweizer Musikmarkt vergangenes Jahr das stärkste Wachstum seit 1999 verzeichnete, bringt der Erfolg der Streamingdienste auch Herausfordeurngen für hiesige Labels und Künstler mit sich.

«Mit den neuen Abo-Modellen ist praktisch das gesamte Weltrepertoire für die Musikfans so leicht wie nie zuvor abrufbar, wodurch der Konkurrenzdruck steigt», so Lorenz Haas, Geschäftsführer der IFPI Schweiz.

Ausserdem würden viele Anbieter keine Schweizer Acts in ihre Playlists aufnehmen. Das mache es den hiesigen Musikern schwer, sich auf den Plattformen zu behaupten.

Der Vinyl-Hype ist vorbei

Der Umsatz von physischen Tonträgern wie CDs sinkt schon seit Jahren und machte 2019 in der Schweiz nur noch 19 Prozent des Musikmarkts aus.

Die einzige Ausnahme waren bisher Vinyl-Schallplatten, die in den vergangen Jahren ein kleines Comeback erlebt haben. Dieser Hype schien letztes Jahr jedoch auch vorbei zu sein: Der Umsatz stagnierte.

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