Aktualisiert 05.04.2007 11:41

21-Jähriger sammelt tonnenweise Granaten und stirbt bei Explosion

Im ostfranzösischen Verdun ist ein 21-jähriger Granaten-Sammler beim Hantieren mit Weltkriegs-Munition getötet worden. Im Haus des jungen Mannes fanden sich nach seinem Tod in der vergangenen Woche 2,5 Tonnen Munition.

Bei seinem Nachbarn, einem Rentner, stiessen die Spezialisten auf weitere 3,5 Tonnen Granaten. In beiden Fällen habe sich nicht um Museums-Munition gehandelt, «sondern um Unmengen an explosivem Schrott», sagte der Experte Christian Cleret am Donnerstag.

Er erinnerte daran, dass der Besitz derartiger Gegenstände in Frankreich verboten ist. In Verdun hatte es 1916 im Ersten Weltkrieg eine der blutigsten Schlachten aller Zeiten gegeben.

(sda)

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