Psychiatrie in Lüneburg (D): 21-Jähriger tötet zwei Mitpatienten und verletzt Pflegerin schwer
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Psychiatrie in Lüneburg (D)21-Jähriger tötet zwei Mitpatienten und verletzt Pflegerin schwer

In einer psychiatrischen Klinik in Lüneburg ist in der Nacht auf Freitag ein 54-jähriger Patient von einem anderen Patienten getötet worden. Ein weiterer Mann starb später im Spital.

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Nach dem gewaltsamen Tod eines Patienten in einer psychiatrischen Klinik in Lüneburg gibt es ein weiteres Todesopfer. 

Nach dem gewaltsamen Tod eines Patienten in einer psychiatrischen Klinik in Lüneburg gibt es ein weiteres Todesopfer.

Philipp Schulze/dpa
Ein 21-jähriger Psychiatrie-Patient wurde festgenommen. 

Ein 21-jähriger Psychiatrie-Patient wurde festgenommen.

Philipp Schulze/dpa

Darum gehts

  • Ein Psychiatrie-Patient tötete in einer Klinik in Lüneburg (D) zwei Mitpatienten.

  • Eine Pflegerin wurde schwer verletzt.

  • Die Polizei hat einen Tatverdächtigen festgenommen.

Ein 21-jähriger Patient hat in einem psychiatrischen Krankenhaus in Lüneburg zwei andere Patienten getötet und eine Krankenpflegerin schwer verletzt. Wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt mitteilte, griff der junge Mann seine Opfer in der Nacht zum Freitag an. Mehrere Streifenwagenbesatzungen waren im Einsatz, um ihn zu überwältigen und zu fesseln. Dabei mussten die Beamten auch Pfefferspray einsetzen.

Der Patient warf ausserdem Gegenstände auf die Einsatzkräfte und verletzte eine weitere Pflegerin sowie einen Polizisten leicht. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler tötete der junge Mann einen 54-jährigen Mitpatienten durch Gewalteinwirkung auf den Hals. Einen weiteren 56-jährigen Mitpatienten seiner Station verletzte er so schwer, dass dieser später im Krankenhaus starb.

Ferner wurde eine 61-jährige Pflegerin durch den Verdächtigen schwer verletzt. Der 21-Jährige wurde vorläufig festgenommen.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, eine psychische Erkrankung?

Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Kinderseele, Onlineberatung für Kinder psychisch kranker Eltern

Verein Postpartale Depression, Tel. 044 720 25 55

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

Pro Juventute, Tel. 147

(AFP)

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