21 Menschen durch Kohlenmonoxid vergiftet
Aktualisiert

21 Menschen durch Kohlenmonoxid vergiftet

In einem Wohnhaus im waadtländischen Moudon haben 21 Bewohner eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten. Ursache der Vergiftung ist offenbar eine provisorisch installierte Heizung.

Im Waadtländer Städtchen Moudon hat die Polizei am Freitag wegen ausgetretenem Kohlenmonoxyd ein Wohnhaus evakuieren müssen. 21 Personen mussten das Haus verlassen, acht davon wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Gemäss einem Communiqué der Kantonspolizei wurde die Gefahr erkannt, als einem Bewohner am Morgen um 8 Uhr beim Verlassen des Hauses schwindlig und schlecht wurde. Die herbeigerufenen Sanitäter stellten in der Folge im Haus eine hohe Kohlenmonoxyd-Konzentration fest und evakuierten zusammen mit der Polizei das Gebäude.

Die Hausbewohner können erst am Montag wieder ins Gebäude zurück. Bis dahin werden sie von der Gemeinde und der Zivilschutzorganisation betreut. Quelle des giftigen Gases ist vermutlich ein provisorisch installierter Heizkessel. Der zuständige Untersuchungsrichter hat eine Strafuntersuchung eingeleitet.

Kohlenmonoxyd entsteht durch die unvollständige Verbrennung von kohlehaltigen Treibstoffen. Das geruchlose Gas ist für Menschen gefährlich, weil es die Sauerstoffaufnahme im Blut behindert. Bei zu hoher Konzentration in der Atemluft kann es zum Erstickungstod führen. (sda)

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