Real-Lohn geleakt - 21 Millionen Franken – der irre Gehalts-Wahnsinn von David Alaba
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Real-Lohn geleakt21 Millionen Franken – der irre Gehalts-Wahnsinn von David Alaba

Österreichs Fussballstar David Alaba wechselte in diesem Sommer ablösefrei von Bayern München zu Real Madrid. Nun wurde geleakt, welche exorbitant hohen Summen Alaba bei den Königlichen kassiert.

von
Florian Gnägi
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David Alaba wechselte in diesem Sommer von Bayern München zu Real Madrid.

David Alaba wechselte in diesem Sommer von Bayern München zu Real Madrid.

Sven Hoppe/dpa-Pool/dpa
Bei den Königlichen soll der Österreicher für einen Fünfjahresvertrag rund 125 Millionen Franken einstreichen.

Bei den Königlichen soll der Österreicher für einen Fünfjahresvertrag rund 125 Millionen Franken einstreichen.

imago images/ULMER Pressebildagentur
An der EM stiess Alaba als Captain von Österreichs Nationalmannschaft bis in den Achtelfinal gegen den späteren Europameister Italien vor.

An der EM stiess Alaba als Captain von Österreichs Nationalmannschaft bis in den Achtelfinal gegen den späteren Europameister Italien vor.

AFP

Darum gehts

  • David Alaba wechselte im Sommer ablösefrei zu Real Madrid.

  • Der Ex-Bayern-Star soll beim spanischen Top-Club rund 125 Millionen Franken erhalten.

  • Neben einem Jahreslohn von 21 Millionen gibts für Alaba auch einen Bonus von 19 Millionen für die Vertragsunterschrift bei den Königlichen.

So hatte sich David Alaba das Einleben in Madrid wohl nicht vorgestellt. Österreichs Fussballstar steckte sich bloss wenige Tage nach dem Einstieg ins Mannschaftstraining mit seinem neuen Verein Real mit dem Coronavirus an und verweilt deswegen zurzeit in der Quarantäne. Grund zur Freude dürfte für den langjährigen Bayern-Verteidiger derweil aber der Blick aufs Bankkonto bieten. Dem «Spiegel» gelang es Informationen zu den Vertragsdetails von Alabas Kontrakt über fünf Jahre bei Real zu beschaffen und veröffentlichte diese in seiner neusten Ausgabe.

Es sind Zahlen, bei denen der gemeine Fussball-Fan nur leer schlucken kann. Alaba soll gemäss dem «Spiegel»-Bericht bei Real Madrid einen Vertrag unterzeichnet haben, der ihm insgesamt umgerechnet rund 125 Millionen Franken einbringen soll.

Neben einem durchschnittlichen Jahreslohn von 21 Millionen Franken streicht der Ösi-Kicker auch einen stattlichen Bonus von 19 Millionen Franken für die Vertragsunterzeichnung ein. Diese sogenannten «Signing Fees» sind in der Fussball-Branche bei ablösefreien Spielern zwar Usus, überraschen in der Höhe bei Alaba aber dennoch.

Vater und Berater streichen ebenfalls Millionen ein

Freuen kann sich neben Alaba selber auch sein Vater George und Spielervermittler Pini Zahavi, die sieben respektive vier Millionen für ihre Funktion als Berater einstecken. Zahavi wurde vor einigen Monaten im Rahmen der letztlich gescheiterten Vertragsverhandlungen mit Alabas Ex-Club Bayern München von Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeness öffentlich als «geldgeilen Piranha» bezeichnet.

Ob Alaba sein Geld für Real letztlich wert ist, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Die Erwartungen an den polyvalent einsetzbaren Spieler sind aber nicht nur aufgrund der immensen Lohnsumme sehr hoch, sondern auch wegen der namhaften Abgänge beim 13-fachen Champions-League-Sieger. Mit Club-Ikone Sergio Ramos (zu Paris St. Germain) und Raphael Varane (zu Manchester United) verliessen in diesen Sommer gleich zwei Abwehr-Säulen das weisse Ballet.

Nicht nur das Salär von Alaba und seinen Betreuern bewegt sich in astronomischen Sphären, sondern auch der Betrag, der ein Club berappen müsste, um den Österreicher aus Madrid loszueisen. So soll sich die festgeschriebene Ablösesumme für Alaba auf die Fantasiezahl von 915 Millionen Franken belaufen.

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