Schweiz: 22,1 Prozent sind Ausländer
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Schweiz22,1 Prozent sind Ausländer

Die Zahl der in der Schweiz lebenden Ausländer ist 2007 um knapp 30 000 auf über 1,7 Millionen gewachsen. Am stärksten stieg die Zahl der Jahresaufenthalter. Der Bestand der Kurzaufenthalter und der Asylsuchenden ging zurück.

Gemäss neuesten Zahlen des Bundesamtes für Statistik lebten Ende 2007 1 703 774 ausländische Personen ständig in der Schweiz, 1,8 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Ihre Zahl hatte nach der Rezession der Siebzigerjahre erst 1986 wieder die Millionengrenze erreicht, seither steigt sie kontinuierlich an.

Etwas über eine Million sind Niedergelassene, ihre Zahl änderte sich 2007 wenig. Jene der Aufenthalter, die sich ein Jahr und mehr in der Schweiz aufhalten, wuchs dagegen von 442 000 auf 480 000.

Die Zahl der Kurzaufenthalter sank nach einem Anstieg auf 75 000 (2006) wieder auf 61 000. Die Zahl der Personen im Asylprozess, die 1999 mit 107 000 einen Höchststand erreicht hatte, sank seither fast kontinuierlich auf 40 600 (2007). Sie machen 2,4 Prozent aller Ausländer aus.

Zudem arbeiteten 2007 236 500 ausländische Grenzgänger in der Schweiz. Vor 25 Jahren waren es etwas über 100 000. Die Zahl der ausländischen Funktionäre in der Schweiz liegt seit 2002 bei etwas über 27 000.

Der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung in der Schweiz betrug 2007 22,1 Prozent. Werden Kurzaufenthalter und Personen im Asylprozess nicht berücksichtigt, reduziert sich dieser Anteil auf 21,1 Prozent. Einzig Luxemburg und Liechtenstein weisen noch höhere Anteile - von über einem Drittel - auf.

(sda)

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