Aktualisiert

Hoh-Wülflingen ZH22-Jähriger bleibt mit Auto auf Wanderweg stecken

Beim Versuch, einen Wanderweg als Abkürzung zu benützen, blieb ein Mann mit seinem Fahrzeug stecken.

von
mab
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Auf einem Wanderweg bei Wülflingen musste die Feuerwehr am Sonntag einen Alfa Romeo von einem Wanderweg bergen. Dessen Lenker hatte diesen in der Nacht zuvor als Abkürzung benutzen wollen. Das ging gründlich schief.

Auf einem Wanderweg bei Wülflingen musste die Feuerwehr am Sonntag einen Alfa Romeo von einem Wanderweg bergen. Dessen Lenker hatte diesen in der Nacht zuvor als Abkürzung benutzen wollen. Das ging gründlich schief.

Stadtpolizei Winterthur
Kurz nach 7.30 Uhr habe ein 22-jähriger Italiener die Polizei benachrichtigt und mitgeteilt,  dass er sich mit seinem Auto auf dem Gratweg in Winterthur-Wülflingen festgefahren habe.

Kurz nach 7.30 Uhr habe ein 22-jähriger Italiener die Polizei benachrichtigt und mitgeteilt, dass er sich mit seinem Auto auf dem Gratweg in Winterthur-Wülflingen festgefahren habe.

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Die Bergung des Autos gestaltete sich im unwegsamen Gelände schwierig. Nebst dem Abschleppdienst musste auch die Feuerwehr Winterthur aufgeboten werden.

Die Bergung des Autos gestaltete sich im unwegsamen Gelände schwierig. Nebst dem Abschleppdienst musste auch die Feuerwehr Winterthur aufgeboten werden.

Stadtpolizei Winterthur

Wie die Stadtpolizei Winterthur berichtet, versuchte ein junger Mann in der Nacht auf Samstag, mit seinem Auto einen Wanderweg auf einem schmalen Grat als Abkürzung zu benützen. Dabei blieb er stecken. Sein Auto musste abgeschleppt werden.

Kurz nach 7.30 Uhr habe ein 22-jähriger Italiener die Polizei benachrichtigt und mitgeteilt, dass er sich mit seinem Auto auf dem Gratweg in Winterthur-Wülflingen festgefahren habe. Daraufhin seien Polizisten ausgerückt und hätten den Mann, seine 20-jährige Beifahrerin und das Auto neben einer abschüssigen Stelle, über 200 Meter vom nächsten befahrbaren Weg entfernt, angetroffen.

Alkohol und Betäubungsmittel konsumiert

Der Lenker gab an, dass er in der Nacht seine Beifahrerin habe nach Hause bringen wollen. Als Abkürzung wählte er dabei den Wanderweg. Ferner gab der Lehrling gegenüber der Polizei zu, in der Nacht Alkohol und Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Die Polizei habe daraufhin eine Blut- und Urinprobe angeordnet.

Die Bergung des Autos habe sich im unwegsamen Gelände schwierig gestaltet. So sei neben dem Abschleppdienst auch die Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur aufgeboten worden, schreibt die Polizei. Schliesslich konnte das Fahrzeug mit Seilzuggeräten geborgen und abgeschleppt werden. Der Gratweg musste dazu vorübergehend gesperrt werden. Das Fahrzeug wurde bei Aktion der beschädigt, der Lenker und seine Beifahrerin blieben unverletzt.

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