Dritter Fall in drei Tagen: 22-Jähriger ertrinkt in Solothurner Aare
Aktualisiert

Dritter Fall in drei Tagen22-Jähriger ertrinkt in Solothurner Aare

Ein Mann ist am Freitagabend vom Baden in der Aare nicht mehr zurückgekehrt. Die Polizei löste umgehend eine Suche aus. Am Samstag wurde der Vermisste tot geborgen.

von
sul
1 / 3
Am Samstag wurde ein 22-jähriger Sri Lanker tot aus der Aare bei Zuchwil SO geborgen.

Am Samstag wurde ein 22-jähriger Sri Lanker tot aus der Aare bei Zuchwil SO geborgen.

Kapo Solothurn
Bereits am Mittwoch und Donnerstag gab es auf der Berner Aare zwei Todesfälle.

Bereits am Mittwoch und Donnerstag gab es auf der Berner Aare zwei Todesfälle.

Keystone/Christian Beutler
Die Polizei warnt vor Unfällen in Fliessgewässern – auch geübte Schwimmer.

Die Polizei warnt vor Unfällen in Fliessgewässern – auch geübte Schwimmer.

Keystone/Christian Beutler

Kurz nach 19.30 Uhr am Freitag wurde die Kantonspolizei Solothurn alarmiert: Ein 22-jähriger Mann aus Sri Lanka werde nach dem Baden in der Aare vermisst. Mehrere Patrouillen rückten aus, ein Polizeiboot der Sondergruppe Schifffahrt wurde mobilisiert.

Am Samstagnachmittag schliesslich, kurz nach 13.30 Uhr, wurde zwischen der roten Brücke (Velobrücke) und dem Sportzentrum Zuchwil eine leblose Person entdeckt. Polizeitaucher der Seepolizei Twann haben die Person geborgen und konnten nur noch deren Tod feststellen.

Polizei warnt vor Fliessgewässern

Es dürfte sich dabei um den vermissten Mann handeln. Die formelle Identifikation steht derzeit noch aus. Zur Klärung des Hergangs und der Umstände haben die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn umgehend eine Untersuchung eingeleitet.

Es ist das dritte Mal innert drei Tagen, dass ein Mann in der Aare den Tod fand. Am Mittwochabend wurde ein 66-jähriger Schweizer in Muri bei Bern, am darauffolgenden Donnerstag ein 33-jähriger Ägypter beim Schwellenmätteli in Bern leblos aus dem Fluss geborgen.

«Mit den sommerlichen Temperaturen steigt die Gefahr von Unfällen in Fliessgewässern – auch für geübte Schwimmer», warnt die Kantonspolizei Solothurn in ihrer Mitteilung. Sie mahnt, niemals die Strömungsgeschwindigkeit zu unterschätzen und stets eine gut sichtbare Schwimmhilfe in offene Gewässer mitzunehmen.

Deine Meinung