Mutter und Tochter lebensbedrohlich verletzt - 22-Jähriger nach Horror-Unfall in Dietikon angeklagt
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Mutter und Tochter lebensbedrohlich verletzt22-Jähriger nach Horror-Unfall in Dietikon angeklagt

Im Oktober 2019 kam es in Dietikon zu einem schweren Unfall. Nun wurde gegen den Fahrer Anklage erhoben.

von
Lynn Sachs
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In Dietikon kam es vor zwei Jahren zu einem Horror-Unfall. 

In Dietikon kam es vor zwei Jahren zu einem Horror-Unfall.

Kapo ZH
Dabei wurden eine 42-jährige Mutter und ihre vierjährige Tochter lebensgefährlich verletzt.  

Dabei wurden eine 42-jährige Mutter und ihre vierjährige Tochter lebensgefährlich verletzt.

BRK News
Gegen den damals 20-jährigen Lenker wurde nun Anklage erhoben. 

Gegen den damals 20-jährigen Lenker wurde nun Anklage erhoben.

20min/News-Scout

Darum gehts

  • Im Oktober 2019 wurden zwei Personen bei einem Unfall in Dietikon lebensgefährlich verletzt.

  • Die Staatsanwaltschaft klagt den damals 20-jährigen Lenker unter anderem wegen mehrfacher Körperverletzung an.

Vor zwei Jahren krachte in Dietikon ein damals 20-Jähriger aus der Region Limmattal mit einem BMW in einen Ford. Dabei wurden eine 42-jährige Mutter und ihre vierjährige Tochter lebensgefährlich verletzt. Wie die Kantonspolizei Zürich am Freitag mitteilte, hat die Staatsanwaltschaft gegen den Kosovaren wegen mehrfacher schwerer Körperverletzung, qualifiziert grober Verletzung der Verkehrsregeln und weiterer Delikte Anklage erhoben.

Sie wirft dem Mann vor, am 5. Oktober 2019 um rund 18.30 Uhr mit zuvor deaktiviertem Sicherheitsassistenten auf der Bernstrasse massiv beschleunigt zu haben, worauf das Heck ausbrach und das Fahrzeug unkontrolliert über alle drei entgegenkommenden Spuren schleuderte.

Verfahren gegen Beifahrer mit Strafbefehl abgeschlossen

Schliesslich kollidierte das Fahrzeug frontal mit einem entgegenkommenden Auto, dessen Insassen – eine Mutter mit ihrer vierjährigen Tochter – beim Unfall lebensgefährlich verletzt wurden. Auch noch zwei Jahre nach dem Unfall müssen Mutter wie Tochter erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen in Kauf nehmen, schreibt die Kantonspolizei.

Nach dem Unfall verhaftete die Polizei auch den 19-jährigen Schweizer Beifahrer sowie den eigentlichen Mieter des 600 PS starken Unfallfahrzeugs. Beide wurden nach der Befragung wieder aus der Haft entlassen. Ein Verfahren gegen den Beifahrer wegen Unterlassung der Nothilfe wurde kürzlich mit Strafbefehl abgeschlossen.

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