Mit Hilfe von Leihmüttern: 23-Jährige ist Mutter von elf Kindern – und die Familie soll noch wachsen
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Mit Hilfe von Leihmüttern23-Jährige ist Mutter von elf Kindern – und die Familie soll noch wachsen

Christina und Galip Öztürk haben Grosses vor: Nach elf Kindern sollen es noch viele weitere werden. Für diesen Plan brauchen sie die Hilfe von Leihmüttern.

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Christina Öztürk teilt ihr Leben mit ihrer Grossfamilie auf Instagram. 

Christina Öztürk teilt ihr Leben mit ihrer Grossfamilie auf Instagram.

Instagram/Batumi Mama
Es sollen noch viel mehr werden, so die junge Mutter. 

Es sollen noch viel mehr werden, so die junge Mutter.

Instagram/Batumi Mama
Die grösste Herausforderung aber auch das erklärte Ziel sei es, allen Kindern gleich viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Die grösste Herausforderung aber auch das erklärte Ziel sei es, allen Kindern gleich viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Instagram/Batumi Mama

Darum gehts

  • Christina und Galip Öztürk träumen von einer Grossfamilie.

  • Bereits jetzt haben die beiden zehn gemeinsame Kinder, eines hat Christina in die Ehe mitgebracht.

  • Geschafft haben sie das mit Hilfe von Leihmüttern. Auf diesem Weg sollen es auch noch mehr werden.

Christina Öztürk ist 23 Jahre jung, gebürtige Russin und schon elffache Mutter. Zusammen mit ihrem Mann Galip teilt sie ihr Leben und das Projekt Grossfamilie mit über 74’000 Instagram-Followern. In der Biographie des Accounts steht, dass es irgendwann einmal 105 sein könnten. Eine zufällig ausgewählte Zahl, wie die junge Mutter gegenüber dem Magazin «Woman.ru» verrät und wohl auch nicht 100 Prozent ernst gemeint. Mehr sollen es aber auf jeden Fall werden. «Aber alles zu seiner Zeit», so die junge Frau.

Denn bereits jetzt haben Christina und Galip Öztürk mit ihren elf Kindern alle Hände voll zu tun. Ihre älteste Tochter Viktoria (6) brachte die 23-Jährige bereits in die Ehe mit. Die anderen zehn Babys hat das Ehepaar von Leihmüttern austragen lassen. Es sei schwierig und trotzdem das erklärte Ziel, allen Kindern die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken, so Christina Öztürk gegenüber dem Magazin.

Klinik organisierte die Leihmütter

Als sich die beiden während Strandferien am Schwarzen Meer ineinander verliebten und schnell klar wurde, dass sie eine grosse Familie zusammen haben möchten, kam die Option der Leihmutterschaft zur Sprache. Und obwohl Christina Öztürk am Anfang nicht ganz wohl bei dem Gedanken war, willigte sie schlussendlich ein. Alleine schon deshalb, weil sie ansonsten rein biologisch an ihre Grenzen stossen würde.

Die Klinik Batumi in Georgien, wo die Öztürks leben, traf die Wahl der Leihmütter und übernahm in dem Prozess die volle Verantwortung. Das Paar selbst kennt die Leihmütter nicht, um allfällige Probleme nach der Schwangerschaft zu vermeiden. Das jüngste Kind kam Ende Januar 2021 zur Welt.

Kritik von Followern

Sorgen um den Lebensunterhalt ihrer Kinder muss sich Christina Öztürk nie welche machen. Ihr Mann ist Eigentümer eines erfolgreichen türkischen Reisekonzerns und Besitzer mehrerer Hotels. Ein Umstand, welcher der jungen Russin auch viel Kritik in den sozialen Medien einbringt. So glauben einige Follower, dass unzählige Nannys sich um die Kinder kümmern würden, während sie sich unterdessen zum Spass mit Freundinnen trifft.

Diese Vorwürfe lässt die 23-Jährige aber nicht auf sich sitzen. Sie verbringe so viel Zeit wie möglich mit den Kleinen. Wenn sie einmal weg sei, dann würde sie den Nannys genaueste Anweisungen erteilen, so dass die Erziehung genau nach ihren Vorstellungen ablaufe.

Andere User kritisieren, dass es bei der Überpopulation verantwortungslos sei, so viele Kinder auf die Welt zu setzen. Auch da gibt die Russin Konter: «Einige Menschen zerstören den Planeten, andere tun alles, um ihn wiederherzustellen. Ich und meine Familie gehören zur zweiten Kategorie.»

(kat)

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