Sturmtief Ignatz – Jetzt erreichen uns Sturmböen mit bis zu 118 km/h
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Sturmtief IgnatzJetzt erreichen uns Sturmböen mit bis zu 118 km/h

Am Mittwoch knackten die Temperaturen in weiten Teilen der Schweiz die 20-Grad-Marke. Auf Donnerstag ist mit starken Sturmböen zu rechnen.

von
Jonas Bucher
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Das Sturmtief Ignatz läutet die ersten stürmischen Tage ein.

Das Sturmtief Ignatz läutet die ersten stürmischen Tage ein.

Meteonews
In vielen Teilen des Landes wird am Mittwoch die 20-Grad-Marke erreicht.

In vielen Teilen des Landes wird am Mittwoch die 20-Grad-Marke erreicht.

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Einzig im Süden des Landes muss mit Wolken und im Vergleich zum Rest des Landes mit relativ tiefen Temperaturen gerechnet werden. 

Einzig im Süden des Landes muss mit Wolken und im Vergleich zum Rest des Landes mit relativ tiefen Temperaturen gerechnet werden.

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Darum gehts

  • Warme Luft aus dem Mittelmeerraum sorgte für einen milden Mittwoch.

  • In der Nacht auf Donnerstag erreichen Sturmböen aus Skandinavien die Schweiz.

  • Im Jura erreichen die Orkanböen bis zu 118 km/h.

Eine Südwestwindlage bringt warme Luft aus dem Mittelmeerraum in die Schweiz. Mit dem Föhn in den Alpen sorgt dies am Mittwoch für frühlingshafte Temperaturen in weiten Teilen des Landes. In den Föhntälern sind sogar Temperaturen von bis zu 24 Grad möglich. In der Nacht auf Donnerstag erreicht eine Störungszone die Schweiz. Aus dem Norden bläst das Sturmtief Ignatz. Der stärkste Wind wird auf den Juraketten und den Voralpengipfeln erwartet, wie Meteonews schreibt. Es kann mit Orkanböen von 118 Stundenkilometern gerechnet werden. Im Flachland erreichen die Windböen eine Stärke von 60 bis 80 Kilometern pro Stunde.

Schon am Mittwoch kann es auf den Jurahöhen stürmisch werden mit Sturmböen bis knapp 100 km/h. Am Donnerstag drückt tagsüber in der Alpennordseite die Sonne durch und es ist mit Temperaturen von um die 15 Grad zu rechnen.

Die Schweiz ist, im Gegensatz zu Frankreich, Deutschland sowie Polen und die Benelux-Staaten, nur am Rande betroffen. Solche Weststürme kommen im Winterhalbjahr immer wieder vor. Schäden seien keine zu erwarten schreibt Meteonews in einer Mitteilung. Bis zum Wochenende sollte sich diese windige Phase wieder legen.

Zum letzten Mal über 20 Grad warm?

Dass es in der zweiten Oktoberhälfte auf der Alpennordseite über 20 Grad warm wird, kommt laut Meteonews zwar nicht in jedem Jahr vor, war in der letzten Dekade aber zumindest phasenweise die Regel. Ein klarer Ausreisser nach unten war 2015.

In diesem Jahr wurde die letzte 20-Grad-Marke im Flachland bereits im ersten Septemberdrittel registriert. Dass hingegen im November das Thermometer auf 20 Grad klettert, ist eine Rarität, wie Meteonews weiter berichtet. Gut möglich also, dass wir am Mittwoch zum letzten Mal in diesem Jahr ein spätsommerliches Wetter geniessen können.

Der Temperaturrekord für den Oktober wird am Mittwoch jedoch nicht aufgestellt. Am 19. Oktober 2012 wurden in Altdorf UR hochsommerliche 28,6 Grad gemessen.

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