Aktualisiert 18.01.2017 18:41

Flughafen Zürich

25'000 Franken in Spendenbox geworfen

Am Flughafen Zürich hat jemand 25'000 Franken in die Spendenbox von SOS-Kinderdorf geworfen. Wer dahinter steckt, ist nicht bekannt.

von
ann
1 / 2
Dieses Bündel Tausendernoten landete in der Spendenkugel des SOS-Kinderdorfs am Flughafen Zürich. Ein Fluggast bemerkte die grosse Spende und alarmierte darauf die Flughafenpolizei. Wer das Geld in die Kugel geworfen hat, ist nicht bekannt.

Dieses Bündel Tausendernoten landete in der Spendenkugel des SOS-Kinderdorfs am Flughafen Zürich. Ein Fluggast bemerkte die grosse Spende und alarmierte darauf die Flughafenpolizei. Wer das Geld in die Kugel geworfen hat, ist nicht bekannt.

Leser-Reporter/oli Gerke
Das Gerücht, wonach ein Inder die 25'000 Franken gespendet habe, weil er zu faul gewesen sei, das Geld zur Bank zu bringen, habe sich als unwahr erwiesen, heisst es beim Kinderdorf. Klar ist: Bei der Einreise in die Schweiz gibt es keine Bargeldbegrenzung. Reisende sind lediglich verpflichtet, Bargeldbeträge von über 10'000 Franken auf Nachfrage zu melden. So sieht es das Gesetz vor.

Das Gerücht, wonach ein Inder die 25'000 Franken gespendet habe, weil er zu faul gewesen sei, das Geld zur Bank zu bringen, habe sich als unwahr erwiesen, heisst es beim Kinderdorf. Klar ist: Bei der Einreise in die Schweiz gibt es keine Bargeldbegrenzung. Reisende sind lediglich verpflichtet, Bargeldbeträge von über 10'000 Franken auf Nachfrage zu melden. So sieht es das Gesetz vor.

Leser-Reporter/oli Gerke

Ein Unbekannter warf Ende November 25 Tausendernoten in die gläserne Spendenkugel von SOS-Kinderdorf am Flughafen Zürich. «Damals hat ein Flughafenpassagier das viele Geld gesehen und die Flughafenpolizei alarmiert», sagt Sprecherin Isabel Rutschmann.

Der Mann, der die Polizei alarmierte, war besorgt, weil so ein hoher und für alle sichtbarer Betrag zu Missbrauch führen könnte. Rutschmann: «Die Polizei hat den Betrag dann in Absprache mit SOS-Kinderdorf aus der Kugel genommen.»

SOS-Kinderdorf freute sich extrem und ist dankbar für die Spende. «Sie kommt Kindern in Not zugute.» Sprecherin Rutschmann betont, dass es wirklich absolut aussergewöhnlich sei, dass so ein hoher Betrag in Form von Bargeld gespendet werde. «So etwas haben wir noch nie zuvor erhalten.»

Wer hinter der Spende steckt, wissen weder die Flughafenpolizei noch SOS-Kinderdorf. Es gehe das Gerücht um, dass ein Inder nicht so viel Geld ein- oder ausführen durfte und das Geld darum spendete. Rutschmann sagt dazu: «Das hat sich aber als unwahr erwiesen.»

Weihnachten im Kinderdorf Pestalozzi

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.