Aktualisiert 13.08.2009 13:06

Afghanistan25 Tote bei Kämpfen und Anschlägen

Eine Woche vor der Präsidentenwahl in Afghanistan sind bei neuen Kämpfen und Anschlägen im Land mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen.

Wie die Regierung der südafghanischen Provinz Helmand am Donnerstag mitteilte, starben elf Zivilisten, als deren Fahrzeug bei der Explosion eines am Strassenrand versteckten Sprengsatzes zerstört wurde. Bei einem Anschlag in der Nachbarprovinz Kandahar wurden nach Polizeiangaben drei Kinder getötet.

Ebenfalls im Süden des Landes kam ein US-Soldat ums Leben. Nach Angaben der NATO-geführten internationalen Schutztruppe ISAF starb der Mann am Mittwoch bei einem Bombenanschlag auf eine Patrouille.

Bei Gefechten in der nordafghanischen Provinz Kundus seien am Donnerstag zudem zwei Polizisten und acht Kämpfer der radikal- islamischen Taliban getötet worden, teilte die örtliche Polizei mit.

Vor der Abstimmung am kommenden Donnerstag hat sich die Sicherheitslage landesweit erheblich verschärft, da die Taliban zum Wahlboykott aufgerufen und mit Anschlägen gedroht haben. (sda)

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