Aktualisiert 19.11.2007 11:53

2500 Euro-Extrazüge und kein Tropfen Alkohol?

Während der Fussball-Europameisterschaft Euro 2008 werden in der Schweiz 2500 Sonderzüge eingesetzt, teilweise rund um die Uhr. Noch ist aber nicht entschieden ob der Ausschank von Alkohol in Zügen wie in Österreich verboten wird.

Die Österreichischen Bundesbahnen haben bereits entschieden, während der dreiwöchigen Europameisterschaft in den Zügen keinen Alkohol zu verkaufen. Der Verzicht betrifft sowohl die Speisewagen als auch den mobilen Bordservice, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA mitteilte.

In Österreich werden während der EM 1500 Sonderzüge eingesetzt, in der Schweiz 2500, wie SBB-Sprecherin Michèle Bamert am Montag auf Anfrage sagte. Im Fernverkehr wird das Angebot um 400 Extrazüge erweitert. Das bedeutet, dass es an den Spieltagen bis 150 Minuten nach Spielende noch Verbindungen in alle grösseren Schweizer Städte hat.

Angepasst wird laut Bamert auch das Angebot im Regionalverkehr: In Basel und Zürich verkehren demnach an allen 23 EM-Tagen rund um die Uhr Züge. In Genf wird nur an den Spieltagen rund um die Uhr gefahren. In Bern wiederum wird an den Spieltagen die Betriebsdauer der S-Bahnen entsprechend verlängert; in Bern kann ausserdem das Busnetz Moonliner genutzt werden.

Das heisst, dass im Regionalverkehr insgesamt etwa 1750 Extrazüge eingesetzt werden. Hinzu kommen 350 zusätzliche Züge der BLS und des Regionalverkehrs Bern-Solothurn (RBS).

(sda)

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