Aktualisiert 03.02.2005 14:01

26 000 melden sich für «Big Brother for ever»

Der Traum von «Big Brother»-Produzent Rainer Laux wird gerade Wahrheit: Die nächste Staffel von «Big Brother» wird nie zu Ende gehen.

Ab 1. März werden 16 BB-Kandidaten eine eigene Welt beziehen, 4.000 Quadratmeter mit Marktplatz, Kirchturm, mit Geschäften und einem verschwiegenen kleinen Wäldchen zum Pilzesammeln. Oder was man sonst noch alles in verschwiegenen kleinen Wäldchen machen kann. Kinder beispielsweise. Dergleichen sei, laut Laux auch ausdrücklich gewünscht, wie es heisst.

Ebenso wie Familiengründungen und andere Dramen. Ein handverlesenes Grüppchen soll diese Mischung aus «Truman Show» und «Disney World» bevölkern dürfen, soll dort das Abitur nachholen, eine Sprachen lernen oder die Meisterprüfung machen können.

Zu diesem Zweck entsteht derzeit direkt neben der aktuellen «Big-Brother» WG in Köln-Ossendorf ein 15.000 Quadratmeter grosses Areal, wie RTL2-Sprecherin Maren Mossig gegenüber dem Onlinedienst netzeitung.de sagte.

Moderiert wird die Mutter aller -europäischen - Reality-Shows wie bis anhin von Ruth Moschner und Oliver Petszokat.

26.000 Menschen haben sich bei der Produktionsfirma beworben, so Mossig, und zwar aus allen Bevölkerungsschichten, wie es heisst.

Einzig: Auffällig viele Studenten oder Menschen, die sich beruflich verändern wollten, seien bei den Anmeldungen dabei. Den grossen Bewerber-Pool wird Endemol noch brauchen. Alle zwei Wochen wird jemand ausziehen und ein anderer nachrücken.

Monatlich werden die Kandidaten etwa 1500 Franken Aufwandsentschädigung erhalten. Ausserdem werden im Laufe des Jahres Preise im Wert von etwa 1,5 Millionen Franken an die Teilnehmer ausgeschüttet.

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