Grosser Corona-Ausbruch – 26 Millionen Menschen in Shanghai müssen in den Lockdown

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Grosser Corona-Ausbruch26 Millionen Menschen in Shanghai müssen in den Lockdown

Über weite Teile der Stadt Shanghai wird eine Ausgangssperre verhängt. Der radikale Schritt erfolgt auf einen rasanten Anstieg der Corona-Infektionen.

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In Shanghai gab es Ende März 2022 einen grösseren Corona-Ausbruch.

In Shanghai gab es Ende März 2022 einen grösseren Corona-Ausbruch.

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In zwei Schritten werden nun Ausgangssperren über weite Teile der 26-Millionen-Metropole verhängt.

In zwei Schritten werden nun Ausgangssperren über weite Teile der 26-Millionen-Metropole verhängt.

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Die gelben Barrikaden dienen zur Abtrennung der sich unter Lockdown befindlichen Stadtteile.

Die gelben Barrikaden dienen zur Abtrennung der sich unter Lockdown befindlichen Stadtteile.

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Darum gehts

  • Wegen eines Corona-Ausbruchs verhängen die chinesischen Behörden einen Lockdown über die Millionenstadt Shanghai.

  • Schon bald gilt eine Ausgangssperre für weite Teile der Stadt.

  • China verfolgt eine Null-Covid-Strategie, die mit der Ankunft der sich leichter verbreitenden Omikron-Variante seit Anfang des Jahres auf eine harte Probe gestellt wird.

Wegen eines grösseren Corona-Ausbruchs in Shanghai haben die Behörden einen Lockdown in zwei Schritten über die 26 Millionen Einwohner zählende chinesische Hafenstadt verhängt. Vom frühen Montagmorgen an wird bis Freitag eine Ausgangssperre über die Pudong-Seite östlich des Huangpu-Flusses verhängt, wie am Sonntag die Stadtregierung über das Staatsfernsehen ankündigte. Zugleich wurden Massentests angeordnet. Von Freitag an wird dann bis zum 5. April ähnlich eine Ausgangssperre über die Puxi-Seite mit dem älteren Teil der Metropole westlich des Huangpu-Flusses verhängt.

47 Erkrankungen und 2631 asymptomatische Fälle

Es fahren dann keine öffentlichen Verkehrsmittel, Fähren oder Taxis mehr. Unternehmen müssen auf Homeoffice umschalten oder mit dem Personal arbeiten, das auf einem geschlossenen Werksgelände wohnt. Der radikale Schritt erfolgte auf einen rasanten Anstieg der Infektionen in Shanghai, das neben der nordostchinesischen Provinz Jilin gegenwärtig die meisten Fälle zählt. Landesweit wurden rund 5500 Infektionen vom Samstag gemeldet, darunter allerdings 4300 asymptomatische Fälle. Shanghai zählte 47 Erkrankungen und 2631 Fälle ohne Symptome. Alle Infizierten müssen in Quarantäne.

Bisher hatten die Behörden weitgehende Ausgangssperren vermeiden wollen und mit einer «dynamischen Null-Covid-Strategie» nur einzelne Wohnviertel vorübergehend für Massentests abgeriegelt. Diese Massnahmen werden auch auf der Puxi-Seite fortgesetzt, bevor der Lockdown dort am Freitag beginnt, wie die Behörden berichteten. Der jetzt verkündete Schritt überraschte auch, weil Behördenvertreter noch am Samstag einen Lockdown der Metropole wegen der weitreichenden Auswirkungen auf die Wirtschaft ausgeschlossen hatten.

Null-Covid-Strategie auf der Probe

China verfolgt eine Null-Covid-Strategie, die mit der Ankunft der sich leichter verbreitenden Omikron-Variante seit Anfang des Jahres auf eine harte Probe gestellt wird. Bis dahin hatten die Behörden erfolgreich mit Ausgangssperren, Massentests, Kontaktverfolgung und Quarantäne kleinere Ausbrüche bekämpft. Das Leben in China lief seit fast zwei Jahren weitgehend normal, auch wenn sich das Land zum Ausland abgeschottet hat. Es werden fast keine Visa vergeben. Auch müssen Einreisende heute drei Wochen in Quarantäne. 

(DPA/bre)

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