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Einsatz in Wengen27 Armeeangehörige wegen austretendem Gas evakuiert

Aufgrund eines technischen Problems in der Heizung mussten in der Nacht auf Sonntag 27 Personen aus einer Zivilschutzanlage in Krattigen BE evakuiert werden. Drei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.

von
Lara Hofer
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Diverse Blaulichtorganisationen waren am Sonntag in der Zivilschutzanlage in Krattigen BE im Einsatz. Aufgrund einer defekten Heizung wurde Öl verdampft, woraufhin alle Bewohner umgehend evakuiert werden mussten. 

Diverse Blaulichtorganisationen waren am Sonntag in der Zivilschutzanlage in Krattigen BE im Einsatz. Aufgrund einer defekten Heizung wurde Öl verdampft, woraufhin alle Bewohner umgehend evakuiert werden mussten.

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In der Nacht auf Sonntag musste in Krattigen BE eine Zivilschutzanlage evakuiert werden. Wie die Armee mitteilt, mussten insgesamt 27 Angehörige der Armee die Anlage um 4:30 Uhr umgehend verlassen. «Aufgrund eines technischen Problems in der Heizung wurde Öl verdampft», führt Armeesprecherin Delphine Allemand aus. Drei Personen mussten daraufhin zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. «Mittlerweile hält sich niemand mehr im Spital auf und es geht allen gut.»

Vor Ort waren nebst der Armee auch die Kantonspolizei Bern, die Feuerwehr und mehrere Ambulanzfahrzeuge im Einsatz. Zurzeit wird abgeklärt, wie es zu dem Defekt in der Heizung kommen konnte. Die 27 Militärs können vorerst nicht in die Anlage zurückkehren. «Sie werden diese Nacht in einer anderen Unterkunft, ebenfalls in Krattigen, untergebracht werden», so Allemand.

Die 27 Betroffenen leisten derzeit einen Einsatz im Rahmen des Ski-Weltcup-Rennen in Wengen.

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18 Kommentare
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Belau

11.01.2021, 15:14

Habe in Wengen noch nie soviele Autos gesehen. Klasse Journalismus mal wieder top Qualität.

Cliffhanger

10.01.2021, 17:24

Ich habe gerade Gas ausgedünstet

Bödeler92

10.01.2021, 17:23

Zum Glück ist da nicht mehr passiert. Hatte in dieser Anlage auch schon mit einem Lüfter Probleme, der ging kaputt und die Anlage war voller Rauch. Finde es Schade, das die Gemeinden z.T. nicht mehr investieren, obwohl die Armee viel Geld zahlt für die Zeit der Benutzung.