Aktualisiert 18.07.2016 14:53

Ansteckungen

28 Fälle des Zika-Virus in der Schweiz bestätigt

Bei einem Schweizer Touristen, der von Jamaika nach Kuba einreiste, wurde das Zika-Virus nachgewiesen. Auch in der Schweiz steigt die Anzahl Fälle stetig an.

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vro
Das Zika-Virus wird von Mücken übertragen. In der Schweiz etwa von der Tiger-Mücke.

Das Zika-Virus wird von Mücken übertragen. In der Schweiz etwa von der Tiger-Mücke.

Keystone/AP/James Gathany

In Kuba ist die Anzahl von nachgewiesenen eingeschleppten Zika-Infektionen auf 27 gestiegen. Die beiden jüngsten Fälle: Eine Studentin aus Ecuador und ein Schweizer Tourist. Letzterer reiste von Jamaika her nach Havanna, berichten kubanische Medien.

Als sich die Symptome bemerkbar machten, seien er und die Studentin ins Spital eingeliefert worden. Dort bleiben sie vorerst, sind aber «in einem guten Allgemeinzustand», zitieren die Medien ein Behördenschreiben.

28 Fälle in der Schweiz nachgewiesen

Auch in der Schweiz steigt die Anzahl nachgewiesener Zika-Fälle weiter an. Laut den aktuellsten Zahlen wurden seit Jahresbeginn insgesamt 28 Fälle registriert. In der vergangenen Woche kam ein neuer Fall hinzu, in den letzten vier Wochen waren es fünf Fälle.

Anfang Juni waren es noch 16 Fälle seit Jahresbeginn gewesen, die von Touristen, die aus gefährdeten Gebieten zurück in die Schweiz reisten, eingeschleppt worden sind. «Unter den 28 Ansteckungen sind auch mehrere schwangere Frauen. Sie befinden sich alle in professioneller Behandlung», sagt Daniel Koch vom BAG zu «Blick».

Die Meldepflicht für das Zika-Virus besteht seit März 2016. Das Virus kann Schädelfehlbildungen bei ungeborenen Babys hervorrufen.

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