Deutschland – Diese Massnahmen wollen die Bundesländer bald kippen
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DeutschlandDiese Massnahmen wollen die Bundesländer bald kippen

Bundeskanzler Olaf Scholz trifft sich am Mittwoch mit den Ländervertretern. Schon jetzt haben diese eine Vorlage verfasst, die einen Überblick über die geplanten Lockerungen gibt.

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Am Mittwoch bespricht sich Bundeskanzler Olaf Scholz mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesländer.

Am Mittwoch bespricht sich Bundeskanzler Olaf Scholz mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesländer.

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Die Länder wollen die Massnahmen schrittweise abschaffen, zunächst sollen die Personenbeschränkungen für private Treffen aufgehoben werden.

Die Länder wollen die Massnahmen schrittweise abschaffen, zunächst sollen die Personenbeschränkungen für private Treffen aufgehoben werden.

imago images/Eberhard Thonfeld
Ab dem 4. März sollen auch Clubs und Diskotheken ihre Türen wieder öffnen können.

Ab dem 4. März sollen auch Clubs und Diskotheken ihre Türen wieder öffnen können.

Tamedia

Darum gehts

  • Angesichts der stabilen Lage bei den Hospitalisationen sollen auch in Deutschland bestimmte Corona-Massnahmen fallen.

  • Die Bundesländer fordern die Aufhebung der «tiefgreifenden» Massnahmen ab dem 20. März.

  • Für gewisse Bereiche wie dem öffentlichen Verkehr und in Innenräumen soll aber weiterhin eine Maskenpflicht gelten.

Bis zum 20. März sollen laut einer Beschlussvorlage für den Corona-Gipfel von Bund und Ländern am Mittwoch alle tiefgehenden Corona-Beschränkungen in Deutschland fallen. Das der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorliegende Papier sieht Lockerungen in drei Schritten vor. Zuerst sollen wieder private Treffen mit mehr als zehn Menschen möglich werden, ab dem 4. März sollen unter anderem Diskotheken und Clubs wieder öffnen und schliesslich ab dem 20. März alle tiefgreifenden Schutzmassnahmen enden.

Kein Schweizer «Freedom Day»

Wenn der Bundeskanzler also mit den Plänen einverstanden ist, könnte das Nachbarland im Norden bereits in etwas mehr als einem Monat «Freedom Day» feiern, wie der antizipierte Tag oft genannt wird, an dem die meisten Corona-Massnahmen fallen sollen. Der Bundesrat will beim Lockerungsplan für die Schweiz derweil nicht von einem «Freedom Day» sprechen, es sei noch zu früh für solche Ausdrücke.

Maskenpflicht soll vorerst bleiben

Die Beschlussvorlage stammt aus dem Bundeskanzleramt und dem Vorsitzland der Ministerpräsidentenkonferenz Nordrhein-Westfalen. Dem Vorschlag zufolge sollen niedrigschwellige Schutzmassnahmen beibehalten werden. Darunter fällt insbesondere die Maskenpflicht in Innenräumen sowie in Bussen und Bahnen. Bund und Länder bitten den Bundestag, die rechtliche Grundlage dafür zu schaffen, damit die Bundesländer entsprechende Massnahmen ergreifen können.

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(AFP/bho)

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