Aktualisiert 05.01.2015 09:29

GR und VS3 Personen von Lawinen verschüttet – ein Toter

Gefährliche Schneeverwehungen in den Bergen: Lawinen verschütteten am Sonntag drei Personen. Zwei konnten von Kollegen gerettet werden.

Im Kanton Wallis kam eine Person in einer Lawine ums Leben. In Graubünden wurden zwei Skitourengänger bei einem Lawinenniedergang verletzt, eine davon schwer.

Das Unglück im Walliser Skigebiet St-Luc/Chandolin ereignete sich gegen 17 Uhr am Sonntagnachmittag. Ein 18-jähriger Mann, der ausserhalb der markierten Pisten unterwegs war, löste eine Lawine aus und wurde mitgerissen, wie die Kantonspolizei Wallis am Abend mitteilte.

Der Verschüttete konnte demnach von den Rettungskräften geborgen und mit einem Helikopter ins Spital von Sitten transportiert werden, wo er aber seinen Verletzungen erlag.

Von Kollegen gerettet

Im Kanton Graubünden riss eine Lawine zwei deutsche Skitourengänger mit, die mit einer Gruppe Richtung Heidelberger Spitze unterwegs waren. Die Kollegen konnten die Verschütteten mit Hilfe von Suchgeräten orten und anschliessend aus den Schneemassen befreien. Beide wurden mit Helikoptern ins Spital geflogen. Ein 41-Jähriger verletzte sich beim Vorfall schwer, ein 50-Jähriger kam mit leichten Verletzungen davon.

Die beiden Opfer waren Teil einer neunköpfigen Gruppe aus Deutschland, die eine Skitourenwoche in der Heidelberger Hütte in der Gemeinde Ramosch verbringen wollte. (sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.