Aktualisiert

«Bachelor»-Public-Viewing3+ verpasst Vujo einen Maulkorb

Nach dem Eklat bei seiner Moderationspremiere zeigte sich Vujo Gavric gestern von seiner braven Seite. Auch auf Wunsch von Auftraggeber 3+.

von
Martin Fischer

«Ich werde immer als Bad Boy dargestellt»: Vujo Gavric begrüsst die Zuschauer zum «Bachelor»-Public-Viewing im Zürcher Kaufleuten. (Video: 20 Minuten)

Mit seinem Auftritt beim Public Viewing zur ersten «Bachelor»-Folge der neusten Staffel sorgte Vujo Gavric vergangene Woche für Schlagzeilen. Er lieferte sich in der Lounge des Zürcher Clubs Kaufleuten einen verbalen Schlagabtausch mit dem amtierenden TV-Bachelor Janosch (28), lästerte über ehemalige und anwesende Kandidatinnen und stichelte gegen 3+ – den Sender, dem er den Moderationsjob überhaupt zu verdanken hatte.

Beim zweiten Auftritt zeigte sich der Zürcher gestern gezähmt: Brav entschuldigte er sich beim Publikum für seine angriffigen Sprüche (siehe Video). «Seid mir nicht böse», sagte er zur Begrüssung. Letztes Mal hatte er noch «Haltet den Schlitten» ins Mikro geraunt, als die Zuschauer bei seinem Intro-Monolog langsam laut wurden.

Vujo ist «übers Ziel hinausgeschossen»

Woher der Sinneswandel? Der TV-Sender 3+ hat Vujo nach dem Auftritt aufgefordert, sich zu mässigen. Senderchef Dominik Kaiser sagt zu 20 Minuten: «Wir mögen Vujos echte und freche Art. Beim letzten Public Viewing ist er ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen.» Kaiser bilanziert: «Er muss sich erst in seiner Rolle als Host finden.»

Bei Vujo selbst ist die Message vom Chef angekommen: «Ich habe dieses Mal extra ein bisschen runtergeschaltet. Man kann nicht immer Vollgas geben.» Kaiser ist denn auch zufrieden: «Gestern hat Vujo souverän und professionell moderiert, ohne dabei seinen Schalk und seinen Punk zu verlieren.»

Im Bad-Boy-Outfit

Komplett angepasst wollte sich Vujo dann aber doch nicht geben. «Ich werde ja immer als Bad Boy dargestellt, deswegen trage ich heute auch mein Bad-Boy-Outfit.» Heisst: Baseball-Cap und darüber ein Hoodie. Den ganzen Abend sass Vujo dann meist allein in einer Ecke des Clubs, Handy in der Hand, Kapuze ins Gesicht gezogen.

Übrigens: In Sachen Beziehungsstatus räumte der 31-Jährige gestern ebenfalls auf. «Ich bin, so viel ich weiss, immer noch single. Wer Lust hat, kann nach der Sendung gern zu mir kommen.» Vujo bleibt Vujo.

Hier sehen Sie noch einmal die besten Momente von Vujo und Janoschs Wortgefechten von vergangener Woche.

Vujo battlet Janosch

Deine Meinung