Chef und Kollegen erschossen - Todesschütze in Frankreich hat sich ergeben
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Chef und Kollegen erschossenTodesschütze in Frankreich hat sich ergeben

Seit Dienstag jagte die französische Polizei einen 29-jährigen Mann, der zwei Mitarbeiter mit Kopfschüssen getötet haben soll. Nun hat er sich ergeben.

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Schwer bewaffnete Gendarmen suchen nach Marcone.

Schwer bewaffnete Gendarmen suchen nach Marcone.

AFP
Rund 300 Beamte sind im Einsatz.

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Auch Verkehrsteilnehmer werden kontrolliert.

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Darum gehts

  • Im französischen Departement Gard lief eine Grossfahndung nach einem Mann, der seinen Chef und einen Mitarbeiter erschossen haben soll.

  • Er war mit einer Pistole und einem Präzisionsgewehr bewaffnet.

  • Nun hat er sich gestellt.

Der in Frankreich mit einem Grossaufgebot gesuchte 29-Jährige, der zwei Männer erschossen haben soll, hat sich ergeben. «Danke an alle Vertreter des Staates für ihren aussergewöhnlichen Einsatz, Tag und Nacht, während dieser letzten drei Tage», schrieb Innenminister Gérald Darmanin am Freitagabend auf Twitter.

Der 29 Jahre alte Mann soll am Dienstag im kleinen Ort Plantiers seinen Vorgesetzten und einen Kollegen in einem Sägewerk getötet haben. Anschliessend sei er zu Fuss geflohen, möglicherweise sei er bewaffnet, hiess es in einem am Donnerstag veröffentlichten Fahndungsaufruf. Hunderte Einsatzkräfte suchten mehrere Tage nach dem Mann.

Die Gendarmerie, die zu den Streitkräften gehört, aber auch Polizeiaufgaben wahrnimmt, veröffentlichte am Donnerstag einen Fahndungsaufruf mit einem Bild des Gesuchten. Dieser sei gefährlich. Die Menschen in der Region wurden aufgefordert, möglichst zuhause zu bleiben. In den Medien war von einer «Menschenjagd in den Cevennen» die Rede.

Der 29-Jährige soll am Dienstag im Dorf Plantiers seinen Chef (55) und einen Arbeitskollegen (32) in einem Sägewerk mit Kopfschüssen getötet haben, wie der «Midi Libre» berichtet. Die Hintergründe der Bluttat sind bisher unklar – es könnte nach Medienberichten um einen Konflikt über die Arbeitszeit gegangen sein.

Der Angreifer war zu Fuss geflüchtet. Der Verdächtige ist ein erfahrener Sportschütze und Jäger, wie die Tageszeitung «Le Parisien» erfuhr.

Eric Maurel, der Staatsanwalt von Nîmes, wandte sich an einer Pressekonferenz direkt an ihn und forderte ihn auf, sich zu stellen. Auch sein Vater bat ihn, aufzugeben.

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(trx)

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