«‹300› hat keine politischen Ziele»
Aktualisiert

«‹300› hat keine politischen Ziele»

Nach «Sin City» kommt eine neue Story von Comic-Autor Frank Miller ins Kino. Mit der Adaption der visuell berauschenden Spartanen-Kämpfer-Saga «300» ist er mehr als zufrieden, wie er gegenüber 20 Minuten sagt.

Was hat Sie zum Action-Comic «300» inspiriert?

Frank Miller: Im Alter von fünf Jahren habe ich den Film «300 Spartans» gesehen. Der Streifen hat mich beeindruckt, weil darin alle Helden sterben.

Verfolgen Sie mit «300» politische Ziele?

Miller: Nein, überhaupt nicht. Die Geschichte sollte wirken, wie wenn sie ein alter Kämpfer am Lagerfeuer erzählt. Ich habe die Story für den Fünfjährigen in mir geschrieben.

Wieso haben Sie den Film nicht selbst gedreht, sondern das Regisseur Zack Snyder überlassen?

Miller: Weil er genau wusste, was ich wollte. Er nahm mir die Angst, dass der Stoff sanfter, positiver oder gar mit einem Happy End verfilmt würde. Stattdessen zeigt er, was ein Held wirklich ist.

Was ist denn ein wahrer Held?

Miller: Wenn er für seine Leute einsteht, ehrenvoll kämpft und ohne Gier nach Belohnung oder materiellen Werten.

Welcher Ihrer Comics wird als Nächster verfilmt?

Miller: Als Nächstes steht «Sin City 2» an. Das Drehbuch steht, und wir können mit der Rollenbesetzung beginnen. Robert Rodriguez und ich werden erneut gemeinsam als Regie-Duo in Aktion treten.

Mohan Mani

Kinostart «300»: 5. April.

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