Snooker-Star: 300 Kilometer verfahren und Turnier verpasst
Publiziert

Snooker-Star300 Kilometer verfahren und Turnier verpasst

Peinlicher Fehler von Neil Robertson. Der Australier verpasste ein Turnier in England, weil er sich bei der Planung seiner Reise gewaltig geirrt hatte.

von
tzi/red
1 / 8
Das ist dumm gelaufen für Snooker-Profi Neil Robertson: Der Australier hat sich auf dem Weg zu einem Turnier gehörig verfahren.

Das ist dumm gelaufen für Snooker-Profi Neil Robertson: Der Australier hat sich auf dem Weg zu einem Turnier gehörig verfahren.

Getty Images/Fred lee
Er wollte eigentlich am Turnier in Barnsley in der englischen Grafschaft Yorkshire teilnehmen.

Er wollte eigentlich am Turnier in Barnsley in der englischen Grafschaft Yorkshire teilnehmen.

vcg
Dort hat der Snooker-Weltmeister von 2010 bereits teilgenommen und auch schon gewonnen.

Dort hat der Snooker-Weltmeister von 2010 bereits teilgenommen und auch schon gewonnen.

Anna Gowthorpe - pa Images

Robertsons Problem: In England gibt es zwei Barnsleys. Im Ort in Yorkshire wollte er an einem Turnier teilnehmen. Stattdessen fuhr er aber nach Barnsley in Gloucestershire. Ein Irrtum von fast 300 Kilometern.

«Als ich es bemerkte, war es zu spät, um noch rechtzeitig zum Turnier zu kommen», ärgerte er sich auf Twitter. Er rief den Turnierdirektor an und meldete sich vom Wettbewerb ab.

Robertson nimmt es mit Humor

Nach dem Vorfall wurde Robertson von einem Fan via Twitter gefragt, wie es möglich sei, den Weg an ein Turnier nicht zu finden, das man vor zwei Jahren noch gewonnen hat. Die Erklärung des Snooker-Weltmeisters von 2010: «Ein Freund fährt mich immer zu den Qualifikationsspielen, aber er hat dieses Wochenende – ganz egoistisch – selbst an einem Challenge-Tour-Event teilgenommen.»

Ursenbacher schlägt O'Sullivan

Der Schweizer schlägt die Snooker-Legende. (World Snooker via Twitter)

Ein anderer Fan macht sich schon Sorgen, dass der 37-jährige Australier auch den Weg ans nächste Turnier nach Leicester nicht findet. Doch Robertson ist vorbereitet: «Bin schon unterwegs und habe eine Strassenkarte aus Papier und einen Kompass dabei.»

Der Vorfall hat auch seine guten Seite, das weiss der Snooker-Profi genauso wie ein Fan. «Ich wusste nicht, dass es zwei Barnsleys gibt. Ich lerne jeden Tag etwas Neues», schreibt ein Twitter-Nutzer. Robertsons Reaktion: «Das habe ich auch probiert, mir den ganzen Rückweg nach Cambridge einzureden.»

Deine Meinung