300-Meter-Sturz: Bergführer mit in den Tod gerissen
Aktualisiert

300-Meter-Sturz: Bergführer mit in den Tod gerissen

Ein Oberwalliser Bergführer und ein angeseilter Gast aus dem Kanton Obwalden sind am Dienstag beim Abstieg vom Obergabelhorn im Wallis tödlich verunglückt. Der Bergführer wurde vom Obwaldner 300 Meter in die Tiefe gerissen, weil sich beim Abseilen der Felsen löste.

Nach ersten Erkenntnissen war der 62-jährige Obwaldner daran, sich als erster abzuseilen, während der 30-jährige Oberwalliser Bergführer auf einem Felsvorsprung wartete. Plötzlich löste sich der Felsen, worauf der Obwaldner den angeseilten Bergführer in die Tiefe riss.

Der Obwaldner hatte zuvor zusammen mit seiner Ehefrau in Begleitung eines Berner und des Walliser Bergführers das Obergabelhorn bestiegen. Die erste Seilschaft mit dem Oberwalliser und dem Ehemann stürzte kurz nach Beginn des Abstiegs auf einer Höhe von ungefähr 4.000 Metern über Meer rund 300 Meter in die Tiefe. (dapd)

Deine Meinung