Fahrschüler: 3000 Kilometer mit dem «L» am Rücken

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Fahrschüler3000 Kilometer mit dem «L» am Rücken

Ohne Fleiss kein Preis: Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) empfiehlt 3000 Kilometer begleitete Übungsfahrten vor der Fahrprüfung.

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Im Video erklärt die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) auf humorvolle Weise den Sinn des begleiteten Übens.

Neulenkende sind während der ersten drei Jahre im Strassenverkehr stark unfallgefährdet. Das belegen aktuelle Auswertungen der BFU: Neulenkende verunfallen drei- bis viermal häufiger als erfahrene Lenker, vor allem durch Schleuder- und Selbstunfälle. Die meisten dieser Unfälle sind auf Unerfahrenheit und Selbstüberschätzung zurückzuführen.

Heute legen Fahrschüler vor der praktischen Prüfung rund 1000 Kilometer an Übungsfahrten zurück. Dies reicht oft nicht, um den hohen Anforderungen der praktischen Prüfung zu genügen. Entsprechend unterstützen sowohl der Schweizerische Fahrlehrerverband als auch die Vereinigung der Strassenverkehrsämter die Botschaft, dass begleitetes Üben sowie das Üben mit dem Fahrlehrer wichtig sind.

«Dabei lernen die Anfänger das Verhalten des Fahrzeugs und der Verkehrspartner, schwierige Verkehrssituationen und vor allem sich selber besser kennen und einschätzen», schreibt die BFU. «Begleitete Übungsfahrten sind als Vorbereitung für die praktische Fahrprüfung von unschätzbaren Wert, und zwar je mehr, desto besser.»

In Kombination mit Fahrschulstunden sind laut BFU rund 3000 Kilometer (100 Stunden) an Übungsfahrten (zu Beginn auf einem grossen Parkplatz) an der Seite privater Begleitungspersonen die beste Voraussetzung zum Bestehen der Prüfung und für unfallfreies Fahren.

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