Frankreich - 3000 Personen aus dem Gesundheitswesen wegen Impfpflicht suspendiert
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Frankreich3000 Personen aus dem Gesundheitswesen wegen Impfpflicht suspendiert

Über 2,7 Millionen Beschäftigte sind in Frankreich von der Impfpflicht betroffen. Nun wurden Angestellte im Gesundheitswesen vorläufig freigestellt.

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Mit Start der Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen in Frankreich sind rund 3000 Angestellte vorläufig suspendiert worden.

Mit Start der Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen in Frankreich sind rund 3000 Angestellte vorläufig suspendiert worden.

Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
In Frankreich fanden in mehreren Städten Demonstrationen gegen die Impfpflicht und den Gesundheitspass statt.

In Frankreich fanden in mehreren Städten Demonstrationen gegen die Impfpflicht und den Gesundheitspass statt.

AFP
Die Suspendierten arbeiten vorwiegend in Bereichen wie Küche oder Wäscherei.  «Alle, die mit kranken und schwachen Menschen in Kliniken oder Heimen arbeiten, sind jetzt geimpft», betonte der Gesundheitsminister in einem TV-Interview.

Die Suspendierten arbeiten vorwiegend in Bereichen wie Küche oder Wäscherei. «Alle, die mit kranken und schwachen Menschen in Kliniken oder Heimen arbeiten, sind jetzt geimpft», betonte der Gesundheitsminister in einem TV-Interview.

Sebastian Gollnow/dpa

Darum gehts

  • Rund 3000 Angestellte im Gesundheitswesen in Frankreich haben am Mittwoch noch keine erste Impfung gegen das Coronavirus vorweisen können.

  • Sie arbeiten vorwiegend in Bereichen wie Küche oder Wäscherei.

  • Alle, die mit kranken und schwachen Menschen in Kliniken oder Heimen arbeiten, sind laut Frankreichs Gesundheitsminister geimpft.

Mit Start der Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen in Frankreich sind rund 3000 Angestellte vorläufig suspendiert worden. Sie hätten am Mittwoch noch keine erste Impfung gegen das Coronavirus vorweisen können, sagte Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstag. Er gehe aber davon aus, dass die Angestellten, die etwa in Bereichen wie Küche oder Wäscherei arbeiteten, die Impfung schnell nachholten.

«Alle, die mit kranken und schwachen Menschen in Kliniken oder Heimen arbeiten, sind jetzt geimpft», betonte der Minister in einem TV-Interview. Es habe nur wenige Dutzend Kündigungen von Beschäftigten gegeben, die mit der Impfpflicht gar nicht einverstanden seien.

Betroffen von der Impfpflicht in Frankreich sind rund 2,7 Millionen Beschäftigte, überwiegend im Gesundheitssektor, auch aber Feuerwehrleute, Beschäftigte des Zivilschutzes sowie Gendarmen. Wer bislang nur die erste Impfdosis erhalten hat, muss zudem einen negativen Test auf der Arbeit vorlegen, bis er einen vollständigen Impfschutz hat. Ihre Impftermine dürfen die Beschäftigten ausdrücklich in die Arbeitszeit legen, um die Impfung zu erleichtern. Die verschärften Corona-Regeln, zu denen auch die Impfpflicht gehört, führen seit Wochen zu Demonstrationen, die Teilnehmerzahl sinkt aber beständig.

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Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

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(lea/dpa)

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