Drei Tote: 31-Jähriger attackiert Eltern und fährt Amok
Aktualisiert

Drei Tote31-Jähriger attackiert Eltern und fährt Amok

Ein Mann in Oregon griff seine Eltern an, steckte ihr Haus in Brand und überfährt auf der Flucht mehrere Passanten. Drei Menschen sterben.

Amokfahrt in Oregon: Ein Polizist sucht im Haus nach Spuren. (16. November 2015)

Amokfahrt in Oregon: Ein Polizist sucht im Haus nach Spuren. (16. November 2015)

Ein Mann hat im US-Staat Oregon seine Eltern tätlich angegriffen, deren Haus niedergebrannt und mit deren Geländewagen eine Amokfahrt begangen. Der Vater des mutmasslichen Täters sei tot, ebenso zwei Passanten, teilten die Behörden mit. Eine Frau sei in kritischem Zustand.

Am Wochenende wurde der 31-jährige Verdächtige nach einer kurzen Verfolgungsjagd in der Stadt Eugene festgenommen. Ihm werden Mord, versuchter Mord und andere Vergehen im Zusammenhang mit dem Tod seines Vaters und dem der zwei Fussgänger vorgeworfen, wie Polizeisprecher David Lewis sagte.

Eltern von Sohn attackiert

Die Ereignisse nahmen am Sonntag ihren Lauf, als die Polizei auf einen Notruf wegen eines Übergriffs in einem Haus im Ort Springfield reagierte. Dort lebte der arbeitslose Verdächtige mit seinen Eltern. Die Beamten fanden dessen 62-jährige Mutter schwer verletzt vor dem brennenden Haus vor.

Sie sagte der Polizei, dass sie und ihr Mann von ihrem eigenen Sohn attackiert worden seien und dieser ihren Geländewagen gestohlen habe. Als der Brand gelöscht war, stiessen Polizisten dort auf die Leiche des Vaters und die Überreste zweier Hunde. Wie der Mann starb, muss noch eine Autopsie ergeben.

Mit Auto zwei Menschen getötet

Mit dem Geländewagen soll der Verdächtige dann auf einem Parkplatz einen 58 Jahre alten Fussgänger erfasst und getötet haben. 20 Minuten später musste die Polizei einem anderen Notruf nachgehen, wonach ein Paar vom selben Wagen auf einem Zebrastreifen angefahren worden sei.

Ein 49-jähriger Mann kam dabei ums Leben, dessen ein Jahr jüngere Frau wurde ins Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand sei kritisch, doch werde sie wohl überleben, sagte der Polizeisprecher. Zum Tatmotiv gab es zunächst keine näheren Details. (dapd)

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