Sicherheitsprüfung: 32 Rekruten sind zu gefährlich fürs Militär
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Sicherheitsprüfung32 Rekruten sind zu gefährlich fürs Militär

Rund 7600 Angehörige der Armee sind in die dritte Rekrutenschule des Jahres eingerückt. 32 fielen durch die Sicherheitsprüfung.

von
jdr
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7'600 junge Soldatinnen und Soldaten haben am 31. Oktober 2016 die Rekrutenschule angetreten. (Symbolild: Keystone/Gaetan Bally)

7'600 junge Soldatinnen und Soldaten haben am 31. Oktober 2016 die Rekrutenschule angetreten. (Symbolild: Keystone/Gaetan Bally)

32 durften trotz bestandener Aushebung nicht in die RS: Sie wurde als zu gefährlich eingestuft.

32 durften trotz bestandener Aushebung nicht in die RS: Sie wurde als zu gefährlich eingestuft.

Keystone/Gaetan Bally
Bei der Aushebung führt die Fachstelle Personensicherheit eine Sicherheitsprüfung der Wehrpflichtigen durch. 2015 durften insgesamt 333 Stellungspflichtige keinen Militärdienst leisten, weil sie als zu gefährlich eingestuft worden waren.

Bei der Aushebung führt die Fachstelle Personensicherheit eine Sicherheitsprüfung der Wehrpflichtigen durch. 2015 durften insgesamt 333 Stellungspflichtige keinen Militärdienst leisten, weil sie als zu gefährlich eingestuft worden waren.

Keystone

Erster Arbeitstag für junge Soldaten: Zum dritten Start der Rekrutenschulen 2016 haben rund 7600 Rekruten, darunter auch 65 Frauen, ihren Dienst angetreten. Etwa 1400 von ihnen leisten den Dienst als Durchdiener am Stück. 32 Rekruten dürfen nicht einrücken.

Die definitiven Zahlen kann das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) frühestens am 14. November bekannt geben, wie es am Montag mitteilte.

Risiko-Rekruten

Für 32 angehende Rekruten wurde das Aufgebot gestoppt, weil sie ein mögliches Risiko für sich oder ihre Umwelt darstellen – und deshalb auch keine Waffe erhalten sollten. Der Ausschluss erfolgte aufgrund von Vorkommnissen nach der Aushebung. Details dazu gibt das VBS nicht bekannt. Bei der Aushebung führt die Fachstelle Personensicherheit eine Sicherheitsprüfung der Wehrpflichtigen durch.

Letztes Jahr durften insgesamt 333 Stellungspflichtige keinen Militärdienst leisten, weil sie als zu gefährlich eingestuft worden waren. Die umfassenden Sicherheitsprüfungen wurden im Sommer 2011 eingeführt. Auslöser dafür war unter anderem die Tat eines Soldaten in Zürich-Höngg, der Ende 2007 mit seinem Sturmgewehr eine 16-jährige Frau an einer Bushaltestelle erschossen hatte. (jdr/sda)

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