33 000 Unterschriften für den Ländler
Aktualisiert

33 000 Unterschriften für den Ländler

Volksmusikfreunde haben in Bern bei der Bundeskanzlei eine von 33 069 Personen unterzeichnete Petition für die Beihaltung von Volksmusik auf dem UKW-Netz eingereicht. Zahlreiche Prominente hatten den Aufruf unterschrieben.

Unter ihnen befanden sich Ruedi Rymann, Peter Zinsli, Sepp Trütsch oder Kurt Felix. Dazu kamen Politiker wie alt Bundesrat Adolf Ogi sowie die Nationalräte Adrian Amstutz, Max Binder, Josef Kunz, Ueli Maurer, Ernst Schibli, Bruno Zuppiger und der neue SVP- Präsident Toni Brunner.

Die Petition gehe nun zur Prüfung an die Verkehrskommission des Nationalrates, sagte Köbi Freund, alt Nationalrat und Zentralpräsident des Verbandes Schweizer Volksmusik (VSV), am Mittwoch auf Anfrage. Was die Kommission daraus mache, sei ihre Sache.

Im Rahmen der neuen Programmstruktur wollte Schweizer Radio DRS die Volksmusik ganz aus dem Programm DRS 1 verbannen, wie Anfang Oktober 2007 bekannt wurde. Neu sollte Volksmusik nur noch auf der Musikwelle via Kabel, Satellit oder Digitalradio ausgestrahlt werden.

Dies stiess vielen Volksmusikfreunden sauer auf. Sie begannen Unterschriften zu sammeln. In Verhandlungen zwischen Radio DRS und den Volksmusikverbänden wurde erreicht, dass weiterhin Volksmusik über UKW gesendet wurde. Dieses Einlenken habe nichts mit der Petition zu tun gehabt, sagte Andreas Notter, Leiter Kommunikation bei Radio DRS. (sda)

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