Ulsan, Südkorea: Hochhaus steht seit Stunden in Flammen – mindestens 88 Verletzte
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Ulsan, SüdkoreaHochhaus steht seit Stunden in Flammen – mindestens 88 Verletzte

In der Millionenstadt Ulsan in Südkorea brennt ein Hochhaus. Im Gebäude gibt es 136 Wohnungen. 43 Bewohner flüchteten aufs Dach und wurden mit Helikoptern gerettet.

Darum gehts

  • Am Donnerstag brach in Busan (Südkorea) ein Feuer in einem Hochhaus aus.
  • Auf verschiedenen Stockwerken sitzen Menschen fest. Einige konnten per Helikopter gerettet werden.
  • Zwischenzeitlich wurde der Brand weitgehend gelöscht, er brach aber später wieder aus.

Mehrere Stunden nach dem Beginn eines Brands in einem 33-stöckigen Hochhaus in der südkoreanischen Küstenstadt Ulsan in der Nacht zum Freitag haben die Löscharbeiten noch immer angedauert. An mehreren Stellen seien durch die starken Winde bis zum Morgen (Ortszeit) immer wieder neue Flammen entfacht worden, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap. Auch hätten Rettungskräfte in dem Haus weiter nach möglichen Opfern gesucht.

Mindestens 88 Menschen, die vor dem Feuer in Sicherheit gebracht worden waren, wurden nach Angaben der Feuerwehr mit leichten Verletzungen in einem Krankenhaus in der Millionenstadt im Südosten des Landes behandelt. Die meisten von ihnen hatten Brandrauch eingeatmet. Berichte über schwere Verletzungen lagen nicht vor.

Betonbrocken fallen zu Boden

Es wurde angenommen, dass das Feuer kurz nach 23.00 Uhr am Donnerstag zwischen dem achten und zwölften Stock des Gewerbe- und Wohnhauses ausgebrochen war. Das Feuer breitete sich über die Aussenseite schnell nach oben aus. An einem Punkt stand eine ganze Seite des Hochhauses hell in Flammen. Das Feuer wurde zwar schon nach wenigen Stunden grösstenteils unter Kontrolle gebracht, aber die Lage in dem Gebäude galt lange Zeit als unübersichtlich. Die Brandursache war zunächst ungeklärt.

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Das Feuer wurde laut Yonhap zwar nach einigen Stunden grösstenteils unter Kontrolle gebracht, aber die Lage in dem Gewerbe- und Wohngebäude sei um etwa zwei Uhr morgens noch unübersichtlich gewesen.

Das Feuer wurde laut Yonhap zwar nach einigen Stunden grösstenteils unter Kontrolle gebracht, aber die Lage in dem Gewerbe- und Wohngebäude sei um etwa zwei Uhr morgens noch unübersichtlich gewesen.

KEYSTONE
Das Hochhaus in Ulsan, Südkorea, brannte die ganze Nacht.

Das Hochhaus in Ulsan, Südkorea, brannte die ganze Nacht.

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88 Menschen, die vor dem Feuer in Sicherheit gebracht worden seien oder sich selber hätten retten können, seien bis zum frühen Morgen in ein Krankenhaus gebracht worden, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap

88 Menschen, die vor dem Feuer in Sicherheit gebracht worden seien oder sich selber hätten retten können, seien bis zum frühen Morgen in ein Krankenhaus gebracht worden, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap

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Menschen retteten sich auf das Dach

Etwa 50 Menschen hatte sich den Berichten zufolge in den oberen Teil oder auf das Dach des Gebäudes geflüchtet, um sich zu retten. Das Feuer sei plötzlich da gewesen, zitierte Yonhap einen Bewohner in den Fünfzigern. «Die Fenster zerbrachen und das Wohn- und Badezimmer stand in Flammen.» Er sei sofort losgerannt, als er die Nachricht von dem Feuer erhalten habe, sagte ein Ladeninhaber im unteren Teil des Hauses.

Die Feuerwehr der Hafenstadt mit 1,2 Millionen Einwohnern versuchte, die Bewohner so schnell wie möglich in Sicherheit zu bringen. Den Berichten zufolge wohnten Hunderte von Menschen in dem Hochhaus. Wie viele von ihnen sich zum Zeitpunkt des Unglücks in dem Gebäude befanden, war zunächst nicht bekannt.

Grenfell Tower

Die Bilder aus Ulsan erinnern an den Brand des Greenfell Towers in London. Vor drei Jahren kamen bei einem Feuer in London 72 Menschen ums Leben.

(SDA)

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