Venezuela: 35 Menschen überleben Flugzeugabsturz
Aktualisiert

Venezuela35 Menschen überleben Flugzeugabsturz

Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Venezuela haben mehr als die Hälfte der Insassen überlebt. 35 der 51 Menschen an Bord überlebten, 16 Insassen wurden getötet.

Die Unglücksmaschine stürzte rund 10 Kilometer vor der Landung ab.

Die Unglücksmaschine stürzte rund 10 Kilometer vor der Landung ab.

Das Flugzeug der staatlichen Fluggesellschaft Conviasa war nahe der Stadt Puerto Ordaz abgestürzt, in zwei Teile zerbrochen und in Flammen aufgegangen.

Am Dienstag wurden 36 Überlebende in verschiedene Spitäler eingeliefert. Nach Angaben der Regierung starb ein Passagier später im Spital. Nach Angaben von Verkehrsminister Francisco Garces wurden die meisten der Überlebenden jedoch nicht lebensgefährlich verletzt, sie erlitten Brüche und Verbrennungen.

Die Maschine vom Typ ATR-42-300 der staatlichen Fluggesellschaft Conviasa hatte nach offiziellen Angaben 47 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder an Bord.

Offenbar habe der Pilot die Kontrolle über das Flugzeug verloren, sagte Gouverneur Francisco Rangel Gomez zur möglichen Absturzursache. Der Pilot habe kurz vor dem Aufprall in der Nähe eines Stahlwerkes einen Notruf abgesetzt. Daher seien die Rettungskräfte vorgewarnt und schnell am Unglücksort gewesen. Die Arbeiter des nahen Stahlwerkes hätten als erste geholfen.

Das Flugzeug kam von der venezolanischen Touristeninsel Margarita in der Karibik und stürzte kurz vor der Landung rund zehn Kilometer von der Stadt Puerto Ordaz entfernt ab, wie Verkehrsminister Garces im Fernsehsender VTV sagte. Die Unglücksursache war unklar.

(sda)

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