Kanton Aargau: 350 Ambrosia-Kontrolleure auf der Pirsch
Aktualisiert

Kanton Aargau350 Ambrosia-Kontrolleure auf der Pirsch

Der Kanton Aargau führt den Kampf gegen die Allergien erregende Pflanze Ambrosia fort. Rund 350 Mitarbeiter der Gemeinden suchen bis Ende September mögliche Risikostandorte. Auch die über 1000 Fundorte aus den Vorjahren werden unter die Lupe genommen.

Die Ambrosia-Kontrolleure durchsuchen Standorte wie Gruben, Deponien, Baustellen, Kompostplätze und Industrieareale, wie das Departement Finanzen und Ressourcen (DFR) am Donnerstag mitteilte.

Nach einem Fund müssen die Grundeigentümer oder Bewirtschafter die invasive Pflanze Ambrosia ausreissen und fachgerecht mit dem Hauskehricht entsorgen. Das Suchen, Melden, Ausreisen und Entsorgen ist gemäss DFR eine effiziente und kostengünstige Massnahme.

Bereits in den vergangenen drei Jahren hatten in allen 228 Gemeinden umfangreiche Ambrosia-Kontrollen stattgefunden. Die Aktion sei bislang «äusserst erfolgreich verlaufen», hält der kantonale Pflanzenschutzdienst fest.

1004 Standorte wurden lokalisiert und bekämpft. Alle Fundorte sind im Internet auf Ortsplänen veröffentlicht worden. (sda)

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